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// Branchenvielfalt in Linz gemeinsam gestalten

Um die Linzer Innenstadt noch attraktiver zu gestalten, hat der Linzer City Ring gemeinsam mit Stadtrat Thomas Gegenhuber im Frühling 2026 zur Online-Umfrage eingeladen. Ziel der Initiative ist es, besser zu verstehen, welche Bedürfnisse die Linzer*innen haben und welche Geschäfte und Angebote sie sich für das Herz der Stadt wünschen. Siehe Pressemeldung vom April 2026>>

Die Ergebnisse dieser Befragung liegen nun vor. Sie geben wertvolle Einblicke in die Wünsche der Bevölkerung und helfen, die Innenstadt weiterzuentwickeln. Hier kann in die Pressemeldung von Juli 2026 eingesehen werden.>>

Diese Umfrage ist eine Initiative von Standortmanager Jürgen Landerl-Brameshuber und Thomas Gegenhuber, Stadtrat für Wirtschaft, Innovation und Finanzen, um besser zu verstehen, was den Menschen in der Linzer Innenstadt wichtig ist.

Sind Fragen aufgekommen?

Dann melde dich direkt bei Standortmanager Jürgen Landerl-Brameshuber

Phasen

Phasenübersicht
Phase 1: Sag uns deine Meinung!
Sag uns deine Meinung!
Phase 2: Danke für das Feedback!
Danke für das Feedback!
Phase 3: Ergebnise der Umfrage
Ergebnise der Umfrage

Ergebnise der Umfrage

23. Juli 2026 22:00 - 31. August 2026 21:59

Die Online-Befragung zur Attraktivierung der Linzer Innenstadt, die der Linzer City Ring gemeinsam mit Stadtrat für Wirtschaft, Innovation und Finanzen Thomas Gegenhuber im Frühjahr gestartet hat, ist nun abgeschlossen. Insgesamt 143 Personen haben teilgenommen und ihre Wünsche und Ideen für das Herz der Stadt eingebracht. Die Ergebnisse zeigen klare Trends ... mehr zu lesen gibt's unten!

Ergebnisse der Branchenumfrage zur Linzer Innenstadt

Die Ergebnisse zeigen klare Trends: Die nördliche Landstraße bleibt der zentrale Einkaufsbereich, gleichzeitig besteht Bedarf an mehr Nahversorgung, Gastronomie an Sonn- und Feiertagen sowie kulturellen Impulsen.

Nahversorgung, bekannte Marken und mehr Leben an Sonn- und Feiertagen

Bei den gewünschten Shops und Marken wurden besonders häufig Zara, Massimo Dutti, Uniqlo, COS und Müller genannt. Mehrfach fielen auch Namen wie Sephora, Adidas, Depot, Primark, Hema, Mango Man, Stradivarius und Patagonia.

Interessant ist jedoch, dass die Befragten vor allem eine Stärkung der Nahversorgung wünschen: Am häufigsten wurde eine Post- bzw. Abholstation genannt, gefolgt von Lebensmittelgeschäften und Fleischereien.

Aus Sicht der Befragten besteht die größte Angebotslücke bei der Gastronomie an Sonn- und Feiertagen. Viele Teilnehmer*innen wünschen sich zudem mehr Veranstaltungen, Freizeit- und Kulturangebote, Musik und Straßenkunst.

Die Umfrageergebnisse im Detail:

Zu welcher Altersgruppe gehörst du?

30 bis 39 Jahre

34.3% (49 Antworten)

40 bis 49 Jahre

24.5% (35 Antworten)

20 bis 29 Jahre

23.8% (34 Antworten)

60 Jahre und älter

12.6% (18 Antworten)

50 bis 59 Jahre

4.9% (7 Antworten)

unter 20 Jahre

0% (0 Antworten)


Zu welchem Geschlecht ordnest du dich zu?

Weiblich

65% (93 Antworten)

Männlich

34.3% (49 Antworten)

Divers / anders

0.7% (1 Antwort)


Wie ist deine Wohnsituation?

Alleinlebend

34.3% (49 Antworten)

Paar ohne Kinder

30.8% (44 Antworten)

Paar mit Kinder

23.1% (33 Antworten)

Wohngemeinschaft

5.6% (8 Antworten)

Alleinerziehend

4.2% (6 Antworten)

Andere Wohnformen

2.1% (3 Antworten)


In welchem Bereich der Innenstadt erledigst du deinen täglichen Einkauf?

Nördliche Landstraße (Taubenmarkt -> Mozartkreuzung inkl. Promenade, Graben, Spittelwiese, Herrenstraße, Marienstraße, Bethlehemstraße, Bischofstraße)

55.2% (79 Antworten)

Mittlere Landstraße (Mozartkreuzung -> Bürgerstraße inkl. Mozartstraße, Rudigierstraße, Magazingasse, Hafferlstraße, Bismarckstraße, Langgasse)

22.4% (32 Antworten)

Südliche Landstraße (Bürgerstraße -> Musiktheater inkl. Bürgerstraße, Schillerstraße, Schillerpark, Goethestraße, Rainerstraße, Scharitzerstraße)

14% (20 Antworten)

Hauptplatz & Altstadt (inkl. Rathausgasse, Domgasse, Klosterstraße, Schmidtorgasse)

8.4% (12 Antworten)


In welchem Bereich der Innenstadt gehst du gerne shoppen (Kleidung, Technik usw.)?

Nördliche Landstraße (Taubenmarkt -> Mozartkreuzung inkl. Promenade, Graben, Spittelwiese, Herrenstraße, Marienstraße, Bethlehemstraße, Bischofstraße)

79.7% (114 Antworten)

Mittlere Landstraße (Mozartkreuzung -> Bürgerstraße inkl. Mozartstraße, Rudigierstraße, Magazingasse, Hafferlstraße, Bismarckstraße, Langgasse)

11.2% (16 Antworten)

Hauptplatz & Altstadt (inkl. Rathausgasse, Domgasse, Klosterstraße, Schmidtorgasse)

7.7% (11 Antworten)

Südliche Landstraße (Bürgerstraße -> Musiktheater inkl. Bürgerstraße, Schillerstraße, Schillerpark, Goethestraße, Rainerstraße, Scharitzerstraße)

1.4% (2 Antworten)


Welche Branchen vermisst du beim täglichen Einkauf am meisten?

Post, Abhol- und Paketstationen

31.5% (45 Antworten)

Mir fehlt keine Branche

30.1% (43 Antworten)

Lebensmittel (Getränke, Obst und Gemüse ...)

21% (30 Antworten)

Fleischerei

19.6% (28 Antworten)

Drogerie

6.3% (9 Antworten)

Gesundheitswesen (Apotheke, Arzt, Therapie ...)

3.5% (5 Antworten)

Bäckerei

2.8% (4 Antworten)

Trafik

2.1% (3 Antworten)

Sonstiges

23.8% (34 Antworten)

Am häufigsten wird mehr Bekleidung und Mode gewünscht – allgemein Modegeschäfte, Boutiquen, Schuh- und Kindermode sowie auch Angebote für große Größen. Mehrfach wurden konkret Marken wie Zara, COS oder Massimo Dutti genannt.

Ebenfalls oft genannt werden nachhaltige, regionale und individuelle Angebote: regionale Lebensmittel, nachhaltige Geschäfte, nachhaltige Initiativen sowie kleine lokale Fachgeschäfte statt standardisiertem Angebot.

Ein weiterer Schwerpunkt ist Technik, Werkzeug und Baumarktbedarf – von Elektronik über Werkzeug, Baustoffe, Schrauben und Nägel bis zu kleineren Fachgeschäften für Handwerksbedarf.

Mehrere Rückmeldungen betreffen Gastronomie und Aufenthaltsqualität: gewünscht werden kleine Gastrobetriebe mit Gastgarten, Familiencafés, ein Generationencafé, vegane Gastronomie sowie internationale Spezialitäten und Lokale wie Pizza/Pasta, Börek/Kebab oder Spezialitätengeschäfte.

Daneben gibt es Bedarf bei Kinder-, Freizeit- und Familienangeboten, etwa Babyartikel, ein Indoorspielplatz für Kinder oder Orte für gemeinschaftliches Zusammensein ohne Alkohol.

Zusätzlich genannt wurden Post- und Paketstationen, Fleischerei und Fischhandel, Second-Hand- und Reparaturangebote, Sporthandel sowie einzelne Nahversorgungs- und Gesundheitsangebote. Insgesamt zeigt sich der Wunsch nach mehr Vielfalt, mehr Alltagstauglichkeit und mehr eigenständigen, qualitätsvollen Angeboten statt austauschbarem Standardmix.

(Hinweis: KI-gestützte Zusammenfassung der Antworten)


Welche Branchen vermisst du beim Shoppen (Kleidung, Technik usw.) am meisten?

Mode und Accessoires

37.8% (54 Antworten)

Wohnen und Technik (Einrichtungsbedarf, Haushalt, Elektronik ...)

35% (50 Antworten)

Freizeit und Kultur (Kino, Theater, Kinderaufenthalte, Fitness ...)

29.4% (42 Antworten)

Gastronomie

18.9% (27 Antworten)

Mir fehlt keine Branche

13.3% (19 Antworten)

Spezialhandel (Parfümerie, Blumen, Juwelier, Süßwaren ...)

12.6% (18 Antworten)

Sportartikel

10.5% (15 Antworten)

Kinderartikel (Babyfachhandel, Spielwaren ...)

9.1% (13 Antworten)

Schreib- und Buchhandel

6.3% (9 Antworten)

Sonstiges

9.8% (14 Antworten)

Am häufigsten wird mehr Vielfalt statt Filialketten gewünscht: kleine, lokale, eigentümergeführte Geschäfte, Handwerk und Spezialanbieter fehlen vielen deutlich. Kritisiert wird ein „Einheitsbrei“ aus großen Ketten und ein teils zu hochpreisiges bzw. elitär wirkendes Angebot.

Sehr oft genannt werden nachhaltige Angebote und Second-Hand-Läden, teils speziell für Männer oder Kinder.

Daneben fehlen alltagsnahe Einkaufsmöglichkeiten: normale Haushaltswaren, Wohnen/Technik sowie Elektronik, Games und ähnliche Nischenangebote. Auch ein besserer Nahversorger im Bereich Urfahr/Hauptstraße-Freistädterstraße wird angesprochen, besonders für Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Mehrfach gewünscht werden außerdem konsumfreie Aufenthaltsorte und kinderfreundliche Angebote, etwa Rastmöglichkeiten oder ein Indoor-Spielplatz. Einzelne wünschen sich zusätzlich neue Mischkonzepte wie Buchcafé oder internationale, junge Shopformate. Insgesamt steht der Wunsch nach einer geordneteren, lebendigeren und vielfältigeren Innenstadt im Vordergrund.

(Hinweis: KI-gestützte Zusammenfassung der Antworten.)


Gibt es Anbieter die dir beim Shoppen am meisten fehlen?

Regionale bzw. inhabergeführte Konzepte und Hofläden

52.4% (75 Antworten)

Internationale bekannte Marken

36.4% (52 Antworten)

Bio bzw. Unverpackt Läden

35.7% (51 Antworten)

Trend- bzw. junge Marken

30.1% (43 Antworten)

Preisorienterie Anbieter

8.4% (12 Antworten)

Premium- bzw. Luxusmarken

7.7% (11 Antworten)

Mir fehlt keine bestimme Markenart

2.8% (4 Antworten)


Zu welchen Zeiten fehlt dir ein gastronomisches Angebot am meisten?

Sonntag bzw. Feiertag

51% (73 Antworten)

Frühstück

19.6% (28 Antworten)

Abend

17.5% (25 Antworten)

Spätabend bzw. Nacht

17.5% (25 Antworten)

Mir fehlt kein zusätzliches Angebot

17.5% (25 Antworten)

Nachmittag (Kaffee und Kuchen)

15.4% (22 Antworten)

Mittag

11.2% (16 Antworten)


Gibt es Marken, Shops oder Konzepte, die du dir für Linz wünschst?

Am häufigsten wurden bestimmte Modeketten gewünscht – vor allem Zara mit Abstand am öftesten, daneben mehrfach Massimo Dutti, Uniqlo, COS, Stradivarius, Primark und vereinzelt weitere internationale Marken. Insgesamt zeigt sich ein starker Wunsch nach mehr attraktivem Modeangebot für junge Menschen, aber auch nach mittleren Preislagen, großen Größen, Umstandsmode, Mode für ältere Menschen und Kinder- sowie Second-Hand-Angeboten.

Ebenfalls sehr präsent ist der Wunsch nach einer belebteren, angenehmeren Innenstadt: mehr Grün, Bäume, Schatten, Sitzgelegenheiten, Trinkbrunnen, saubere Flächen und Aufenthaltsorte ohne Konsumzwang. Viele wünschen sich eine autofreiere beziehungsweise verkehrsberuhigte Innenstadt, weniger Durchzugsverkehr und mehr Platz zum Flanieren, Radfahren und Draußensitzen.

Sehr oft genannt wurden auch Cafés, Frühstückslokale und Gastronomie mit Gastgärten – gemütlich, leistbar, teils mit längeren Öffnungszeiten und auch sonntags offen. Gewünscht werden klassische Kaffeehäuser, vegane und vegetarische Angebote, mehr Lokale an der Donau sowie allgemein mehr Außengastronomie und abendliche Belebung.

Ein weiterer klarer Trend ist der Wunsch nach mehr Nachtleben und Freizeitangeboten: Bars, Clubs, Tanzlokale, Live-Musik, Kultur, leistbare Fortgehmöglichkeiten für junge Menschen und generell mehr Leben auch am Abend und Wochenende.

Mehrere Rückmeldungen sprechen sich für kleine, individuelle, regionale oder nachhaltige Konzepte aus statt noch mehr austauschbarer Ketten: regionale Bauernläden, Stadtheurige, Unverpackt-Läden, Vintage- und Second-Hand-Shops, Concept Stores, sozial-ökologische Unternehmen, konsumfreie Gemeinschaftsorte. Gleichzeitig gibt es aber auch Stimmen, die bewusst große bekannte Marken fordern – hier zeigt sich ein Spannungsfeld zwischen Internationalität und lokaler Eigenständigkeit.

Mehrfach angesprochen wurden außerdem familienfreundliche Angebote: Eltern-Kind-Cafés, Indoorspielplätze, kinderwagenfreundliche Cafés, Spielflächen sowie bessere Nahversorgung und alltagstaugliche Geschäfte in zentralen Lagen.

Einige Beiträge kritisieren die aktuelle Entwicklung der Innenstadt deutlich: zu viele Wettbüros, Billigläden, leere Lokale, wenig originelle Geschäfte, hohe Mieten und Leerstand. Gewünscht werden ein aktiveres Leerstandsmanagement, leistbare Flächen für kreative Konzepte und eine vielfältigere Branchenmischung. Zudem wurden bessere Öffnungszeiten, besonders abends und am Wochenende, mehrfach gefordert.

(Hinweis: KI-gestützte Zusammenfassung der Antworten.)