Mike Knoll•vor 10 Monaten 🔹 1. Vorstellung: Wer seid ihr? / Was macht ihr?
Wir sind BassStadt – ein Zusammenschluss engagierter Akteur:innen aus der elektronischen Musikszene in Linz und darüber hinaus. Unsere Wurzeln liegen vor allem in der Drum and Bass Kultur, aber unser Netzwerk reicht von Techno über Psytrance bis hin zu experimentellen Sounds.Initiiert wurde BassStadt von Mike Knoll, der seit über zehn Jahren in der Szene aktiv ist – unter anderem als Teil von Kollektiven wie Elektroschrott, Kulturbrauerei und High Contact. Gemeinsam mit anderen Mitstreiter:innen bringen wir nicht nur Erfahrung in der Eventorganisation mit, sondern auch einen starken Drang, Dinge zu bewegen, Menschen zu verbinden und Raum für kreative Entfaltung zu schaffen.Was uns verbindet, ist der Glaube an die Kraft von Zusammenarbeit – fernab von Einzelinteressen oder Konkurrenzdenken. Viele von uns kommen aus der Vereins- und DIY-Kultur und haben erlebt, was möglich ist, wenn Menschen sich zusammenschließen, um etwas Größeres entstehen zu lassen.Wir haben in den letzten Jahren unzählige Clubnächte, kleinere Festivals, Rave Camps und Retreats mitgestaltet – nun ist es Zeit, diese Energie zu bündeln. BassStadt ist unser gemeinsamer Schritt, um der elektronischen Szene in Oberösterreich eine stärkere Stimme, mehr Sichtbarkeit und neue Perspektiven zu geben.🔹 2. Zielsetzung: Welche Ziele verfolgt ihr als Organisation?BassStadt ist aus dem Wunsch heraus entstanden, die elektronische Musikszene in Linz zu vereinen, zu stärken und sichtbar zu machen. In den letzten Jahren sind viele kleine, kreative Kollektive aus Eigeninitiative entstanden – getragen von Menschen, die mehr wollen als nur Veranstaltungen: Sie wollen eine Kultur schaffen.Unser Ziel ist es, diese Bewegungen zu bündeln und ihnen eine gemeinsame Plattform zu geben. Wir wollen Strukturen aufbauen, die über Einzelprojekte hinausgehen – damit aus Szene eine dauerhafte Community wird.Unsere zentralen Werte:
Zusammenarbeit statt Konkurrenz
Kreativität als kollektiver Motor
Vielfalt in Sound, Menschen und Zugängen
Gemeinsame Entwicklung von Infrastruktur und Formaten
Wir sehen klar, wo es hakt: Die Szene ist zersplittert, Auffindbarkeit von Events ist schwierig, Locations fehlen – und es fehlt ein sichtbares Sprachrohr, das die Bedürfnisse der Szene aufgreift und in Richtung Stadtgesellschaft, Politik und Öffentlichkeit trägt.BassStadt möchte langfristig ein organisierter Knotenpunkt sein – ein Netzwerk, das Raum schafft, Nachwuchs fördert und die Szene aus dem Schatten holt.🔹 3. Vision: Wie sieht eure Initiative, Idee, Konzept oder Projekt aus?BassStadt versteht sich als offenes Kulturprojekt, das die Vielfalt elektronischer Musik und die Menschen dahinter sichtbar macht.Im Rahmen des Pop-Up Stores wollen wir diese Vision einen Monat lang lebendig werden lassen – mit einem Programm, das von und für die Szene gestaltet ist.Unser Konzept umfasst zwei Bereiche:🛍 Innenraum / Storefront:
Gestaltung durch die Kollektive selbst
Präsentation ihrer Vision, Musikrichtungen und Geschichten
Verkauf von selbstgestaltetem, lokal produziertem Merch
Schaufenstergestaltung als künstlerischer Ausdruck & Informationsfläche
🌿 Außenbereich / Oase:
DJ-Sessions & Live-Performances im Tagesbetrieb
Schnupper-Workshops für DJing, Producing, Eventarbeit
Community-Formate & offene Musik-Nachmittage
Raum für Begegnung, Austausch und niederschwellige Teilnahme
Unser Publikum soll spüren, wie viel Energie, Kreativität und Potenzial in der Linzer Szene steckt.BassStadt ist keine klassische Eventreihe. Wir schaffen einen Ort der Begegnung, der über das Nachtleben hinausgeht – ein Ort, an dem Menschen Musik nicht nur konsumieren, sondern mitgestalten können.Gleichzeitig möchten wir aufzeigen, dass es politische und strukturelle Rahmenbedingungen braucht, damit diese Szene langfristig bestehen und wachsen kann.🔹 4. Erwartung: Wie stellt ihr euch das Arbeiten im Pop-Up Store vor?BassStadt möchte den Pop-Up Store als kollektiven Kulturraum nutzen. Wir planen, den Innenraum gemeinsam zu gestalten und inhaltlich zu bespielen – von der Schaufensterkommunikation über Merch-Verkauf bis hin zu kleinen Aktionen im Raum selbst.Unser Fokus liegt jedoch stark auf der Oase – also dem Außenbereich. Hier wollen wir:
Musik erlebbar machen – mitten im Alltag der Stadt
Community-Sessions ermöglichen, bei denen sich verschiedene Gruppen begegnen
Raum für Teilhabe schaffen – ob durch Mitmachformate, Gespräche oder spontane DJ-Einlagen
Zusammenarbeit & Raumaufteilung:Wir sind ein Netzwerk vieler Kollektive – daher möchten wir die Nutzungszeiten fair aufteilen und transparent abstimmen. Ein gemeinsamer Wochenplan wird dabei helfen, dass alle ihre Inhalte einbringen können, ohne dass es zu Reibungen kommt.Community-Aspekt & öffentlicher Mehrwert:Wir wollen die Pop-Up-Zeit nicht nur für uns nutzen, sondern für Linz. Dazu planen wir u. a.:
Offene DJ-Workshops für Interessierte & Jugendliche
Formate zum Mitmachen – z. B. Vinyl-Listening-Sessions, Open Decks
Infoformate & Talks über Clubkultur
So entsteht ein öffentlicher Raum, der Einblick gibt, Mitmachen ermöglicht und die kulturelle Vielfalt der Stadt erfahrbar macht.Was wir brauchen:
Unterstützung bei Genehmigungen für Außenbeschallung und Veranstaltungen
Evtl. technische Hilfe (Strom, Absperrungen etc.) im Außenbereich
Einen offenen Austausch mit Stadt & Betreiber:innen – damit wir gemeinsam zeigen können, was möglich ist, wenn man Kultur ernst nimmt