Zum Hauptinhalt wechseln

// Gründer:innen Stipendium 2024

Ab März 2024 unterstützt die Stadt Linz wieder frühphasige Gründungsideen mit monatlich je EUR 1.000 (in Summe EUR 5.000, Auszahlung in zwei Tranchen). Damit kannst du einen Teil deiner Lebenshaltungskosten decken und dich sorgenfreier um die Gründung deines eigenen Unternehmens kümmern. Insgesamt werden 4 Stipendien vergeben.

Sie sehen die Daten in Echtzeit. Die Teilnehmendenzahlen werden für Admins ständig aktualisiert. Bitte beachten Sie, dass normale Nutzende zwischengespeicherte Daten sehen, was zu leichten Abweichungen bei den Zahlen führen kann.

Phasen

Phasenübersicht
Informationsphase Gründer:innen Stipendium Linz 2024
Einreichphase Gründer:innen Stipendium
Entscheidungsphase Gründer:innen Stipendium Linz 2024

Entscheidungsphase Gründer:innen Stipendium Linz 2024

2. Mai 2024 - 30. August 2024

In der Entscheidungsphase des Gründer:innenstipendiums 2024 werden die eingereichten Gründungsideen durch das Team des Innovationshauptplatzes gesichtet und auf Vollständigkeit überprüft. Danach trifft eine Fachjury bestehend aus Expert:innen der Linzer Innovations-, (Kreativ) Wirtschafts- und Forschungslandschaft (je nach Zahl der Einreichungen) eine Vorauswahl bzw. Auswahl der Gründungsideen.

Eine Jury wählt dabei die vier Preisträger*innen aus und vergibt 5.000 Euro je Projekt. Die finanzielle Unterstützung beträgt dabei für fünf Monate 1.000 Euro pro Monat und wird in zwei Tranchen ausgezahlt. Somit ermöglicht das Stipendium den Preisträger*innen, sich auf die Ausarbeitung und Weiterentwicklung ihrer Gründungsidee zu konzentrieren.

Die Jury bestand in diesem Jahr aus: Elisabeth Ulbrich MA MSc (LIT Open Innovation Center), Mag.a Claudia Froschauer (Entrepreneurship Trainerin), Clemens Zillner MA (Gründungsberatung tech2b), Univ.-Prof.in Dr.in Elisabeth S.C. Berger (Institut für Entrepreneurship an der Johannes Kepler Universität) und Mag. Johannes Pracher (Startrampe, Sparkasse Oberösterreich).

Die heuer ausgewählten Idee/Projekte sind:

PflegeZeit – Innovative Pflegeplattform

Das Projekt „Pflegezeit“, eingereicht von Alexander Loidl, Lisa Mahler und Jakob Kreutner, entwickelt eine digitale Plattform zur Unterstützung von Angehörigen und Pflegekräften bei der Betreuung von Demenzkranken. Ziel ist es, personalisierte Übungen und kulturell wertvolle Inhalte bereitzustellen, die sowohl das Wohlbefinden der Pflegebedürftigen verbessern als auch die Arbeitsbelastung der Pflegekräfte reduzieren. In Zusammenarbeit mit Pflegeheimen wird die Plattform kontinuierlich optimiert, um den spezifischen Bedürfnissen gerecht zu werden. Durch ein Abonnementmodell sollen sowohl Privatpersonen als auch Pflegeorganisationen Zugang zu geprüften Aktivierungsmaterialien erhalten. PflegeZeit plant den Start in Linz und eine schrittweise Ausweitung in die gesamte DACH-Region.

EduQuest – Eine Lern-App für die Generation Alpha

„EduQuest“, eingereicht von Wenxi Yang und David Trapp, wird eine innovative Lern-App, die das Lernen in ein spannendes Spielvergnügen verwandelt. Geplant sind Single- und Multiplayer-Minigames, die speziell auf die Bedürfnisse der Generation Alpha zugeschnitten sind. Das Ziel ist es, insbesondere Kindern mit Migrationshintergrund den Schuleinstieg zu erleichtern und Chancengleichheit zu fördern. EduQuest soll beliebte Spielmechaniken mit lehrplanbasierten Inhalten kombinieren, um das Lernen unterhaltsam und motivierend zu gestalten. Nach ersten Tests in Linz ist eine Ausweitung auf ganz Österreich und die DACH-Region vorgesehen. Die App wird auf Benutzerfreundlichkeit, individuelle Lernpfade und starke Gamification-Elemente setzen, um das Bildungserlebnis für Kinder nachhaltig zu verbessern.

Auch in diesem Jahr konnte wieder eine Zusatzleistung vergeben werden. Diese ging an das Projekt „Eduquest“. Durch eine Kooperation mit der FH Oberösterreich kann eines der limitierten Tickets für den Start-Up und Entrepreneurship-Intensivkurs „Wanna be a founder?“ im Wert von 1.350 Euro zur Verfügung gestellt werden.

COISS – Digitalisierung alter Industriemaschinen

COISS, eingereicht von Martin Hehl und Marco Kner, entwickelt eine innovative Lösung zur Digitalisierung alter Industriemaschinen, um kleinen und mittelständischen Unternehmen einen einfachen und kosteneffizienten Zugang zur digitalen Transformation zu ermöglichen. Mit Plug-and-Play-Sensorik und einer benutzerfreundlichen Softwareplattform zielt COISS darauf ab, die Produktivität zu steigern, Ausfallzeiten zu reduzieren und die Nachhaltigkeit in Produktionsprozessen zu verbessern. Aktuell befinden sich die ersten Prototypen in der Testphase bei Partnern in Linz. COISS plant, durch Partnerschaften und ein flexibles Abomodell die Marktdurchdringung zu erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken, ohne hohe Anfangsinvestitionen zu erfordern.

RentmyWallbox – Smarte Ladesysteme für Elektrofahrzeuge

RentmyWallbox, eingereicht von Umut Kaya, entwickelt innovative, smarte Ladesysteme für Elektrofahrzeuge, um die bestehende Ladeinfrastruktur effizienter zu nutzen und zur CO₂-neutralen Mobilität beizutragen. Ihre Lösungen fokussieren sich auf die Verbesserung der Zugänglichkeit und Effizienz von Ladestationen, insbesondere in Wohngebieten und ländlichen Regionen, und bieten gleichzeitig intelligente Abrechnungsdienstleistungen. Durch die Implementierung von Smart-Charging und automatisierter Fahrzeugerkennung soll der Ladevorgang optimiert und die Betriebskosten gesenkt werden. Ihr Ziel ist es, eine nachhaltige Mobilitätslösung zu schaffen und die Attraktivität von Elektrofahrzeugen zu steigern.

Mehr Informationen zu den Projekten und dem Stipendium findest du unter - Gründer:innen Stipendium der Stadt Linz

Die nächste Einreichphase des Gründer:innenstipendiums findet voraussichtlich ab 07.04.2025 statt - wenn du Fragen dazu hast melde dich gerne bei Franz Gregor Winkler - franz.winkler@mag.linz.at