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Linz verfügt nicht über ein ausreichend ausgebautes Fahrradwegenetz

Von "// Teile deine Ideen für den Linzer Klimaplan"

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Radfahren ist gesund, umweltfreundlich und das schnellste Fortbewegungsmittel im urbanen Raum.

Deshalb sollte Radfahren auch in Linz groß geschrieben werden: Seit Jahrzehnten tut die Stadt kaum etwas, um das Radfahren anzukurbeln und angenehm zu gestalten.

In vielen Städten Europas hat man gemerkt, dass man einen großen Teil des Stadtverkehrs und der Abgase vermeiden kann, indem man die Fahrradwege ausbaut bzw. sicher gestaltet, indem man sie z.B. von der Straße trennt. Dies ist u.a. der Fall für Amsterdam (ca. 822.000 Einwohner), aber auch für kleiner Städte wie Bozen (ca. 120.000 Einwohner). Hier hat ein gut strukturiertes Netz an (fast immer) von der Fahrbahn getrennter Fahrradwege es geschafft, dass ein relativ großer Teil der Bewohner sich fast ausschließlich mit dem Fahrrad fortbewegen.

"In Bozen gibt es Gelegenheit genug für jede/n, sich auf das Fahrrad zu besinnen, damit gesünder zu leben und einen kleinen, aber bedeutenden Beitrag zu leisten für eine saubere Stadt.

Und die Bozner und Boznerinnen tun begeistert mit, denn die Fahrradmobilität steigt kontinuierlich und erreicht mittlerweile Werte von rund 30% der zurückgelegten Strecken im Stadtverkehr.

  • 50 km Fahrradwegenetz im städtischen Umkreis
  • neue Fahrradwege in Errichtung
  • Verbindung mit dem Fahrradwegenetz in der Provinz
  • 29% jährlicher Durchschnitt der Fortbewegungen in der Stadt mit dem Rad
  • eine konstante Steigerung der Kultur des Fahrrads unter den Bürgern
  • Veranstaltungen dem Fahrrad gewindmet"

Eine solche Entwicklung ist auch in Linz möglich und wünschenswert! Es reicht nicht aus einfach Radwege auf die Straße zu malen, denn diese werden von Autofahrern übersehen und Fahrradfahren wird zu einem Selbstmordkommando. Ein signifikanter Ausbau der Fahrradwege bedeutet weniger Autos, weniger Stau, weniger Abgase und mehr Gesundheit für die Bürger und Bürgerinnen der Stadt Linz. Einiges wurde bereits gemacht (https://www.linz.at/mobilitaet/3424.php), aber der Weg ist noch sehr lang!

PS: E-Scooter verdeutlichen gerade nur zusätzlich dieses Problem der fehlenden sicheren Radwege. Wenn Linz ein gutes Fahrradwegenetz hätte, dann könnte man dieses auch für die Mobilität von E-Scootern verwenden. Stattdessen wird jetzt in völliger Ratlosigkeit auf dieses "moderne" Problem geschaut.

Quellen & weitere Infos: https://www.gemeinde.bozen.it/mobilita_context02.jsp?ID_LINK=1199&area=123

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Letztes Update: 28. Oktober 2020

Kommentare(2)

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Zuletzt Kommentare wurden geladen.
Gepostet von:unbekannte Person
vor 6 Jahren
Dieser Vorschlag passt gut mit dem Vorschlag "Radstrassennetz" zusammen.
    Gepostet von:unbekannte Person
    vor 6 Jahren
    Diesen Vorschlag finde ich sehr gut und wichtig. Der Verkehr sucht sich wie Wasser oder elektrischer Strom den Weg des geringsten Widerstands. Um den motorisierten Individualverkehr einzudämmen, muss dieser unattraktiver werden bzw. sein als öffentlicher Verkehr oder eben Fahrradfahren. Dazu können Radschnellwege in der Stadt helfen, d. h. Wege ohne die Notwendigkeit, ständig stehenzubleiben - durch Vorrang gegenüber querendem Verkehr, keine Ampeln, evtl. auch Kreisverkehr an Kreuzungen. Fahren auf Kopfsteinpflaster, neben Straßenbahngeleisen oder Schwerverkehr, vorbeischlängeln an Passanten - das soll nicht sein. So wird das Fahrrad zum schnellsten Verkehrsmittel. Wie wäre es, solche Radschnellwege zu überdachen - bei Schnee und Regen soll es ja auch attraktiv bleiben. Dach aus Photovoltaik Elementen für die Beleuchtung? Stellplätze mit Videoüberwachung? Servicestellen mit Werkzeug, Luftpumpe? Notrufeinrichtungen mit Sprechverbindung zur Polizei? Lademöglichkeiten für E-Räder? Da gäbe es allerlei, wie diese Radwege noch attraktiver gemacht werden können.
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    Gepostet von

    unbekannte Person am 13. November 2019

    Aktueller Status

    akzeptiert

    Themen

    Nachhaltige Entwicklung
    Mobilität

    Ort

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