Wechsel auf Obusse
Von "// Teile deine Ideen für den Linzer Klimaplan"
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Ein Wechsel einiger wichtiger Buslinien auf Obus-Linien kann die Abgase stark reduzieren.
Derzeit wird fast die gesamte Busflotte (88 von 108 Fahrzeugen) von Erdgasbussen gestellt. Die Buslinien sind jedoch ein essentieller Teil des Linzer Nahverkehrs und dementsprechend stark werden diese auch genutzt. Diese stoßen dadurch eine große Menge an Abgasen aus, welche man durch den Wechsel auf Obusse vermeiden könnte. Dafür anbieten würden sich wichtige Linien, wie zum Beispiel 12, 19, 25 und 27. Diese teilen sich auch auf vielen Teile die selbe Linienführung und könnten so die Oberleitungen gemeinsam nutzen.
Hierbei ist es selbstverständlich nicht sinnvoll, die Busse "einfach so" auszutauschen, sondern diese am Ende ihrer Lebenszeit durch Obusse zu ersetzen, anstatt wieder Busse mit fossiler Antriebstechnik zu bestellen. Leider ist dies offensichtlich nicht passiert, weil vor kurzem erneut Diesel-"Hybrid"-Busse bestellt wurden, um die Erdgasbusse abzulösen. Diese "Hybrid"-Busse habe ich bewusst unter Anführungsstriche gesetzt, weil es sich entgegen dem Anschein nicht um Plug-In-Hybrid-Technik handelt, bei der große Strecken rein elektrisch zurück gelegt werden können, sondern nur um eine etwas modernere Art der Start-Stopp-Automatik auf Basis eines UltraCap-Moduls. Ohne Einsatz des Dieselmotors können sich die zukünftigen Linzer "Hybrid"-Busse also keinen Meter bewegen.
Zu Prüfen wäre, ob man diese Bestellung noch abändern kann bzw. inwieweit man bei zukünftigen Bestellungen (z.B. für die Linien 13 und 14) stattdessen Obusse ordern könnte, welche man dann auf den vorhandenen stark befahrenen Linien einsetzen kann.
Obusse hätten den großen Vorteil, dass sie rein elektrisch unterwegs sind, überschüssige Bremsenergie wieder in die Leitung zurück leiten können, keine Probleme mit zu kurzen Reichweiten haben (größtes Manko bei Elektro-Bussen) und auch die Batterie nicht altern und an Kapazität verlieren kann. Durch den Einbau von Hilfsbatterien kann der Obus auch Problemlos seinen Kurs verlassen und zum Beispiel Baustellen umfahren. Städte wie Salzburg zeigen, dass ein großflächiges Obus-Netz kein Problem darstellt.
Diese Idee ist Teil einer Serie, welche versucht den öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen und dadurch den Verkehr in Linz zu verringern, wodurch die Luft- und Lebensqualität gesteigert wird. Dazu gehören außerdem:
- Höherer Takt für den öffentlichen Verkehr
- Mehr Busspuren und intelligente Ampelschaltungen
- Verlängerung der Obus-Linien 41/43
- Begrünter und autofreier Hauptplatz
Bildquelle: forum-mobil.at (https://forum-mobil.at/wp-content/uploads/2017/09/DSC_0037.jpg)
