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Verkehrsberuhigung der Linzer Innenstadt durch neue Verkehrsorganisation

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Ganz so, wie es schon 2006 in einer Pressekonferenz des damaligen Planungsstadtrates Klaus Luger angedacht und in einer weiteren Pressekonferenz im Jahr 2007 näher ausgeführt wurde, schlage ich vor, den Durchzugsverkehr in der Innenstadt durch neue Einbahnregelungen an den Hauptachsen Dinghoferstraße-Elisabethstraße und Dametzstraße-Humboldtstraße zu bremsen. Der erste Schritt sollte die Aufhebung der Einbahnen sein --  gekoppelt mit der Einrichtung von nicht durchgängigen Nord-Südverbindungen durch eine Richtungsänderung auf Höhe Mozartstraße.

Über den zu erwartenden Push-Effekt würden sich die Durchfahrten deutlich reduzieren (Vermeidung oder Verlagerung abseits des hoch belasteten Zentrums). Da diese Durchfahrten ja auch ohne Westring sehr gut (wenn auch weniger schnell und bequem) möglich bleiben, ist die Fertigstellung der A26 für die Maßnahme keine Voraussetzung.

Der Durchzugsverkehr ist aber nur ein kleiner Teil des Problems (eine Verkehrszählung von 2007 spricht an der Dinghoferstraße etwa von 17% der Fahrten, der Rest ist Ziel- und Quellverkehr). Daher sollte ein zweiter Schritt folgen, den der vormalige Planungsstadtrat bei erwähnter Gelegenheit ebenfalls genannt hat: Streichung jeweils eines Fahrstreifens für KFZ in der Dinghoferstraße-Elisabethstraße und Dametzstraße-Humboldtstraße -- "einspurige Einbahnen mit einer Straßenberuhigung und einer nicht durchgängigen Nord-Süd-Querung" in der damaligen Formulierung. Ich befürworte zusätzlich jeweils die Errichtung eines breiten, bidirektionalen Radwegs auf den frei werdenden Flächen, sowie die Bepflanzung mit Alleebäumen.

Links:

Presseaussendung vom 22.06.2006: Neue innerstädtische Verkehrsorganisation

Presseaussendung vom 28.03.2007: Umweltprojekt Westring

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Gepostet von

unbekannte Person am 31. Dezember 2019

Aktueller Status

akzeptiert

Themen

Öffentliche Räume und Gebäude
Mobilität