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Temporär autofreie Schulzonen

Von "// Vorschläge für die Stadt Linz"

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Aufgrund der steigenden Anzahl sogenannter Elterntaxis setze ich mich für autofreie Zonen um alle Schulen 20 Minuten vor bis 10 Minuten nach Unterrichtsbeginn ein. Davon unbehelligt bleiben selbstverständlich der öffentliche Verkehr, Schulpersonal, SchülerInnen mit besonderen Bedürfnissen, Taxis, etc. Die Zonen werden von Schulleitung/Elternverein/Magistrat/Verkehrspolizei/ÖPNV-Anbieter festgelegt und umfassen die am stärksten frequentierten letzten Meter in alle Richtungen.

Durch die einheitliche zeitliche und räumliche Regelung im gesamten Stadtgebiet können die Personen, die tatsächlich aufs Auto angewiesen sind, die autofreie Zeit bzw die Zonen in ihre Wege einberechnen, was nach einer kurzen Eingewöhnungsphase nur zu vernachlässigbaren Zeitverlusten führen würde.

Eltern, die beispielsweise aufgrund von Sicherheitsbedenken oder manchmal auch nur purer Bequemlichkeit oder Gewohnheit ihren Nachwuchs mit dem Auto zu Schule bringen, gefährden paradoxerweise ausgerechnet diejenigen, die zu Fuß, per Öffi, Roller oder Fahrrad zur Schule gelangen. Zusätzlich steigern die immer größer und unübersichtlicher werdenden Fahrzeuge die Gefahr!

Best Practice Beispiel ist u.a. Bozen, wo schon vor Jahrzehnten eine ähnliche Regelung eingeführt wurde und die anfängliche Skepsis breiter Akzeptanz gewichen ist, mittlerweile begrüßt ein Großteil der Bevölkerung diese mutige Maßnahme. Auch in Wien und Salzburg wurden bereits einige Schulen mit sogenannten "Schulstraßen" aufgewertet, die SchülerInnen können gemeinsam mit ihren FreundInnen den Schulweg gefahrlos absolvieren. Erfreuliche Nebeneffekte sind Bewegung an der frischen Luft sowie soziale Kontakte, mehr Verkehrssicherheit, dafür weniger Autolärm und -abgase.

Links zum Thema:

https://www.stadt-salzburg.at/presseaussendungen/2020/sicher-ankommen-dank-schulstrassen/

https://kurier.at/chronik/oesterreich/sicher-in-die-schule-dank-eltern-taxi-verbot/400114130

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/zugeparkt-autofrei-vor-ickinger-schulen-1.4175737

Offizielle Updates

Letztes Update: 15. Februar 2021

Kommentare(13)

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Gepostet von:unbekannte Person
vor 5 Jahren
Ich verstehe nicht, warum sich eine Stadt nicht "einfach" für die Kinder einsetzt. Die Daten zu Verkehrsunfällen und dem Gesundheitszustand der Kinder heutzutage wurden von einem anderen Kommentator/vom Diskussionsstarter schon angeführt. Wieso wird "gewartet", bis hier eine Lösung für die Kinder gefunden wird, die ihr LEBEN schützt? Wieso "muss" man hier warten, bis die Schule (wohl oft gegen die Meinung der Eltern) eine Anfrage stellt? Wieso wird nicht nach einer Lösung gesucht, die das Fahren bei Schulen und Kindergärten etc. den GANZEN TAG verlangsamt und so dauerhaft für weniger Unfälle sorgt? Wieso so umständlich mit Absperrgittern etc. agieren? Mir ist schon bewusst, dass eine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung begleitet mit baulichen Maßnahmen in der Bevölkerung nicht gut ankommen wird - zumindest bei dem Teil, der keine Kinder und/oder kein Problembewusstsein hat. Was aber können die Kinder dafür, dass Stadt (nicht nur Linz) immer nur aus dem Fond eines Autos geplant wurde und jetzt genau so aussieht: Für Autos gemacht? Wieso beginnt man nicht genau an DIESER Stelle, Stadt besser und menschenbezogener zu denken?
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Gepostet von:unbekannte Person
vor 5 Jahren
Ist es eigentlich sinnvoller, sowas hier oder in schau auf linz einzubringen? Und: Warum kann man unter das "offizielle Update" nicht den Namen derer/dessen stellen die das beantwortet haben? So wie im vorliegenden Fall klingt die Antwort sehr roboterhaft wie aus dem AI-Algorithmus.
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Gepostet von:unbekannte Person
vor 5 Jahren
@Ralph Aichinger hier wird explizit nach vorschlägen und verbesserungen gefragt, bei SaL geht's mehr um die kleinen problemchen. weiters wird hier ein beitrag nur nach mindestens 50 votes bearbeitet. ich wurde auch zu einer persönlichen vorsprache eingeladen. nichtsdestotrotz finde ich schade, dass nur einmal geantwortet wird und keine öffentlich einsehbare diskussion mit dem ersteller geführt wird. wie du an der beantwortung sehen kannst, ist die stadt der meinung, bei meinem anliegen schon alles menschenmögliche unternommen zu haben, zumindest für eine autokranke stadt. es bleibt also bis auf weiteres dabei, dass sich die kinder den autos unterordnen müssen.
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Gepostet von:unbekannte Person
vor 5 Jahren
@Ralph Aichinger Lieber Herr Aichinger, die offizielle Stellungnahme vom 15. 02.2021 wurde von mir (Ana Zuljevic) eingegeben. Der fachliche Inhalt der Stellungnahme kam aus dem zuständigen Geschäftsbereich der Stadt Linz. Beste Grüße, Ana Zuljevic
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Gepostet von:unbekannte Person
vor 5 Jahren
Gepostet von:unbekannte Person
vor 5 Jahren
Gepostet von:unbekannte Person
vor 5 Jahren
Sehr geehrter Innovationshauptplatz, Zahlen der Statistik Austria: Auf dem Schulweg verunglückten 2019 vier Kinder (6–15 Jahre) tödlich. Zahlen der WHO: 30 Prozent der Buben bzw. 22 Prozent der Mädchen zwischen sechs und neun Jahren sind in Österreich übergewichtig oder adipös. Diese Zahlen beziehen sich auf die Zeit vor Corona. Sie sind öffentlich abrufbar und somit auch sicher der Politik bekannt. Die Aufzählung der seitens der Stadt gesetzten Maßnahmen dagegen deuten auf ein sehr halbherziges Herumstochern im Thema hin und werden sicher nichts am Status quo ändern. Ich habe mir daher für Sie die Mühe gemacht, Argumente zu sammeln und zu widerlegen: - Sicherheitsbedenken bezüglich des Verkehrs: paradox, wenn dadurch noch mehr Verkehr verursacht wird. - Sicherheitsbedenken bezüglich Belästigung oder Entführungen: ebenfalls absurd, mehr Schulkinder auf dem Schulweg bedeuten mehr Sicherheit. - Fahrgemeinschaft Eltern-Kind, weil sich die Schule auf dem Arbeitsweg befindet: führt aufgrund auch nur kleiner Umwege trotzdem zu mehr Verkehr, speziell direkt vor den Schulen. - Schlechtes Wetter/ungünstige ÖV-Anbindung: das Schul- bzw. ÖV-Angebot im Stadtgebiet von Linz ist sicherlich ausreichend dicht, sodass niemandem gravierende schulische Nachteile oder unzumutbare Regenwanderungen durch die Vermeidung von Elterntaxis entstehen. - Zeitersparnis: durch das erhöhte Verkehrsaufkommen werden ÖV, Fuß- und Radverkehr durch die dem MIV geschuldeten Ampelschaltungen sowie durch Verkehrsüberlastung ausgebremst. Zusammengefasst: Sicherheitsgewinn verursacht Gefahren, Zeitersparnis verursacht Verzögerungen, Bequemlichkeit verursacht Ungerechtigkeit, hinzu kommen noch Bewegungsmangel, sinkende soziale Kompetenz, eine verheerende Umwelt- und Energiebilanz, Flächenverbrauch, Abgas- und Lärmbelastung. Und all das justament zu Ungunsten derjenigen, die nicht am MIV teilnehmen wollen oder können! Ein Elterntaxi kommt folglich nur in Frage, wenn die körperliche oder geistige Verfassung des Schulkindes die selbstständige Bewältigung des Schulwegs nicht zulassen, oder außergewöhnliche Transporte z.B. im Rahmen eines Schulprojekts, von sperrigen oder besonders empfindlichen Instrumenten und Sportgeräten, sowie Arztbesuche oder ähnliches anstehen. Es führt kein Weg daran vorbei, Elterntaxis zumindest in unmittelbarer Umgebung der Schulen zu verbieten, einerseits um die Sicherheit zu erhöhen, andererseits um annähernd eine Chancengleichheit der unterschiedlichen Mobilitätsformen herzustellen. Ich sehe es nicht als meine Aufgabe an, konkrete Vorschläge zur Umsetzung bezüglich Personal oder Material zu liefern, schließlich sind dafür im Magistrat Leute angestellt und werden bezahlt. Offensichtlich ist jedoch, dass die Exekutive bereits jetzt mit der Überwachung der StVO personell an ihre Grenzen stößt. Es geht um den Mut seitens der Politik, diesem Thema ernsthaft zu begegnen. Diesen Mut möchte ich hiermit fördern und die Politik unterstützen, dem Anspruch einer Klima- und Innovationshauptstadt gerecht zu werden. Eine autofreie halbe Stunde vor der Schule ermöglicht allen Schulkindern - auch jenen, die aus oben genannten Gründen tatsächlich aufs Auto angewiesen sind - einen zügigen und sicheren Schulweg!
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Gepostet von:unbekannte Person
vor 5 Jahren
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Gepostet von:unbekannte Person
vor 5 Jahren
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vor 5 Jahren
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beantwortet

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Gepostet von

unbekannte Person am 15. Oktober 2020

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