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So schmeckt Zukunft! Urban farming meets smart City Linz

Von "Linz. Nachhaltig. Aber wie?"

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Konzept: „Urban Farming meets Smart City Linz“

1. Vision

Linz wird zur Vorzeigestadt für zukunftsweisende urbane Lebensmittelproduktion, die Technologie, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Teilhabe verbindet. Stadtgärten, öffentliche Grünflächen und Dachflächen werden zu produktiven Orten des Lernens, Genießens und Mitgestaltens – für Bürger:innen und Tourist:innen gleichermaßen.

2. Ziel

  • Förderung lokaler, klimafreundlicher Lebensmittelproduktion (SDG 2, 12, 13)
  • Schaffung von Bildungsangeboten zu Ernährung, Biodiversität & Digitalisierung (SDG 4, 9)
  • Integration der Bevölkerung (inkl. Jugend, Senior:innen, Menschen mit Migrationsgeschichte) (SDG 10, 11)
  • Sichtbarkeit von Nachhaltigkeit für Tourist:innen & Gäste der Stadt (SDG 11, 17)

3. Umsetzungsmodule

a) Flächenentwicklung

  • Stadtgärten & öffentliche Grünflächen: Erweiterung bestehender Initiativen (z. B. Gemeinschaftsgärten) mit Urban-Farming-Technologien wie Hochbeete, smarte Bewässerung, Sensortechnik.
  • Dachflächen: Identifikation geeigneter kommunaler Dächer (z. B. Schulen, Ämter, Museen) für vertikale Landwirtschaft, Gewächshäuser oder Bienenstöcke.
  • Modular & partizipativ: Jede Fläche wird mit lokalen Gruppen co-kreiert und gepflegt.

b) Smart Farming Technologien

  • zur Bodenfeuchte, Nährstoffgehalt und Wetterdaten
  • Digitales Dashboard für Echtzeit-Transparenz (z. B. CO₂-Einsparungen, Erntevolumen)
  • Solarbetriebene Gewächshäuser mit Kreislaufsystemen
  • Integration in städtisches Open Data Portal

c) Touristische Erlebbarkeit

  • Geführte Touren: „Vom Dach in den Topf“ – zu Fuß oder per Rad
  • Kochworkshops mit urbaner Ernte (auch für Schüler:innen & Besuchergruppen)
  • Pop-up-Küchen auf Wochenmärkten mit Fokus auf urbaner Landwirtschaft
  • AR-Experience: Via Smartphone Einblick in das Innenleben der smarten Farmen

d) Bildung & Teilhabe

  • Schulprogramme: Urban Farming in den Lehrplan integrieren
  • Senior:innen- und Inklusionsprogramme mit einfachen Gartenaufgaben
  • Migrant:innen als lokale Expert:innen traditioneller Anbaumethoden einbinden

4. Partnerschaften

  • Stadt Linz (Grünraum- und Innovationsabteilungen)
  • Lokale NGOs & Gemeinschaftsgarteninitiativen
  • FH OÖ & JKU (technische und soziale Begleitforschung)
  • Tourismusverband Linz
  • Architekturbüros, Stadtentwickler:innen, Gastronomie

5. Wirkungsmessung (Impact)

  • CO₂-Einsparung durch lokale Lebensmittelproduktion (SDG 13)
  • Anzahl involvierter Bürger:innen & Besucher:innen (SDG 11, 17)
  • Bildungswirkung (Workshops, Schulbeteiligung) (SDG 4)
  • Biodiversitätsförderung auf urbanen Flächen (SDG 15)

6. Kommunikation & Marketing

  • Branding: „Linz schmeckt Zukunft“
  • Website & App mit Live-Tracking der Gärten & Ernte
  • Kooperation mit lokalen Influencer:innen & Gastro
  • Sichtbarkeit im Stadtbild durch gestalterisch hochwertige Beschilderung & Architektur

7. Finanzierungsansätze

  • EU-Förderprogramme (z. B. LIFE, Horizon Europe, Green Deal)
  • Landesförderung (OÖ Klima- & Umweltförderung)
  • CSR-Partnerschaften mit regionalen Unternehmen
  • Bürger:innenbeteiligung durch Urban Farming Genossenschaft oder Crowdfunding

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Letztes Update: 9. Mai 2025

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