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Slow City Ebelsberg

Von "// Ideen für 4030 Linz"

Zum Projekt

Vorgeschlagenes Budget

EUR 40.000

Beschreibung

Mit einem Konzept, das sich an die Citta Slow-Bewegung anlehnt, wird ein Schwerpunkt für das Urban Branding von Ebelsberg und Pichling gelegt. Anbieten würde sich die Natur, der dörfliche Charakter und das Schloss. Ebelsberg hat durch die Nähe zur Traun und den nahen Wald und den traditionellen Ortskern viel zu bieten.

Folgende Maßnahmen wären denkbar:

  • Dörflichen Charakter bewahren durch Erhalt der verbleibenden Altbauten
  • Erhalt von landwirtschaftlichen Flächen und Waldgebiet sowie kleinen naturbelassenen Wegen. Es muss nicht alles gerade, frisch asphaltiert und brettleben sein. Auch Wiesenwege haben ihren Reiz.
  • Leerstände verhindern durch Förderung kleinteiliger Wirtschaft (z.B. in der Hillerstraße, durch niedrige Mieten) - private Nahversorger, einer Bankfiliale für ältere Menschen, Menschen mit Beeinträchtigung oder mit sprachlichen Schwierigkeiten, eine Postfiliale, Cafe, Fußpflege, Friseur und dergleichen
  • Radwege noch etwas ausbauen, dazu gehören auch Radparkplätze, wo man die Räder sichern kann; auch street furniture zum Verweilen sowie Schattenplätze im Sommer
  • Traditionelle Veranstaltungen fördern. Sehr gut kommt der Weihnachtsmarkt an oder auch das Sonnwendfeuer.
  • Ebelsberg Zentrum nützen als Begegnungszone (Markt, der auch Anbieter von Immigranten integriert - slow food-Bewegung); der Eissalon ist ein äußerst beliebter Treffplatz (Lärmschutz?)
  • Traunufer im Bereich Ebelsberg renaturieren, Uferzonen für Badende nutzbar machen, Promenadenwege ermöglichen. Hier wurde vor 80 Jahren intensiv gebadet. Wir haben in Linz so viele Uferzonen an Traun und Donau, die im Sommer aber noch wenig nutzbar sind, während Seezugänge allerorts die teuersten Grundstücke sind, werden diese Ufer überhaupt nicht genutzt.
  • Verbleibende landwirtschaftliche Betriebe schützen und erhalten. Sie ermöglichen den offenen Raum, den weiten Blick, versorgen mit heimischen Produkten, wie Gemüse, Obst, Most und dgl. und kultivieren die Landschaft.
  • Multikulturelle Veranstaltungen im Schloss, die die Menschen verbinden (Musik, Feste, Kleinkunst, ...)

Durch Maßnahmen wie diese sollen das Lebensgefühl, die Zufriedenheit und Identifitkation mit dem Stadtteil gefördert werden, außerdem der Tourismus und der Inklusionsgedanke. Die Kosten für dieses Projekt variieren sehr stark - je nach Art und Menge der Maßnahmen und der eingesetzen Öffentlichkeitsarbeit. Das Projekt kann auch nicht von Einzelpersonen umgesetzt werden, sondern muss von der Stadtpolitik getragen werden.

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Gepostet von

Profil von Eva WEva W am 14. Dezember 2024

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Öffentlicher Raum & Zusammenleben

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