Serviced Appartments & Bereitstellung mobiler Gesundheitsdienstleistung
Von "// Vorschläge für die Stadt Linz"
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Anforderungen an Wohnen in den verschiedenen Lebensphasen sind auch ohne Beeinträchtigung vielfältig: in den Jahren eines intensiven Berufslebens (noch) ohne Kinder und/oder Partner ist man viel unterwegs und hat wenig Zeit, die nötigen Handgriffe im Haushalt zu verrichten oder einzukaufen oder ist niemals zu Hause, wenn das Paket (endlich) geliefert wird. Ist man doch einmal krank und ans Bett gefesselt, ist man dann möglicherweise auf sich allein gestellt. In dieser Lebenssituation wäre leicht organisierte Hilfe im Haushalt, ein Einkaufsservice und jemand, der die Pakete in Empfang nimmt und auf die Wohnung in Zeiten längerer Abwesenheit ein Auge hat, sehr hilfreich und auch gut finanzierbar. Und wenn man kleine Kinder zu betreuen hat, ist man zwar (meist viel) zu Hause, aber unkompliziert organisierbare, im Anlassfall zuzukaufende Serviceleistungen von Putzhilfe über Babysitter,... können auch in dieser Lebensphase Gold wert sein und durch Auslagerung von Hausarbeit ein wichtiger Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Nebenbei bemerkt sind barrierefrei gestaltete Wohnungen auch mit Kinderwagen äußerst praktisch. All dies sind Leistungen, die üblicherweise über das Angebot eines Serviced Appartement abgedeckt werden. Aber um auch in Zeiten längerer Erkrankungen, (zeitweiliger) Immobilität oder zunehmend notwendig werdender Unterstützungen aufgrund von Alter und/oder Krankheit oder sonstiger Beeinträchtigungen seine Unabhängigkeit in der Lebensführung bewahren zu können, ist die Einbindung mobiler Dienstleiter und deren Koordination und Organisation ebenfalls Teil meiner Vision. Im Eigentlichen handelt es sich zwar um unterschiedliche Zielgruppen, welche aber in unterschiedlichen Lebenssituationen ähnliche Bedürfnisse haben/entwickeln können. Ein manchmal nur zeitweiliges aber oft umso überraschenderes Bedürfnis nach externer Hilfe, Betreuung und Unterstützung! Oftmals scheitert die Inanspruchnahme externer Dienstleistungs- und Hilfsangebote entweder am fehlenden Angebot aber auch an der zeitgerechten adäquaten Auffindung und Organisation derselben. Genau hier möchte ich ansetzen: Eine quartiersmäßig aufgebaute barrierefreie Infrastruktur als zentrale reale und virtuelle Anlaufstelle der Bewohner*innen für alle ihre Anliegen rund um die Bereitstellung und Koordination von (Haus-)Service- und (mobiler) Gesundheitsdienstleistungen vielfältiger Art. Dies inkludiert auch betreutes Wohnen für beeinträchtigte Menschen. Ein Ansprechpartner für alle Belange! Ein weiterer Vorteil besteht auch in der vereinfachten Administration für die Dienstleister selber, da ein zentraler Ansprechpartner besteht und bei guter Einteilung auch Wegzeiten entfallen. Ein gutes und bereits etabliertes Modell ist das Bielefelder Modell, welches aber den privatwirtschaftlichen Teil der Hotelkomponente nicht berücksichtigt. Meiner Meinung nach würden sich die Bereitstellung von öffentlich gestützten Hilfsdiensten und die Möglichkeit eines privatwirtschaftlichen Angebotes gegenseitig aufgrund der jeweils benötigten Infrastruktur gut ergänzen und damit auch die Diversität der Bewohnerstruktur in den Quartieren fördern. Gerne würde ich mit weiteren interessieren Visionären und Experten beim Hackathon im März an möglichen Umsetzungskonzepten feilen. Anmeldung ist bereits erfolgt!
Vorschlag wurde am 27.03.2023 von Ingrid Matzek-Gutenbrunner eingereicht.
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Linzer Innovationshauptplatz
Gepostet am 18.12.2023
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