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Radmotorikpark Kleiner Weikerlsee

Von "// Ideen für 4030 Linz"

Zum Projekt

Vorgeschlagenes Budget

EUR 40.000

Beschreibung

Der Radmotorikpark soll Kindern und Jugendlichen zur Verfügung gestellt werden um spielerisch das Radfahren zu Lernen oder die eigenen Fähigkeiten zu verbessern. Im Vordergrund steht dabei der Spaß an der Bewegung und sichere Räumlichkeiten die zum Experimentieren einladen. Der Radmotorikpark zielt auf das Anlernen von feinmotorischen Fähigkeiten ab und gibt Kindern und Jugendlichen, und anderen Personengruppen mehr Selbstsicherheit und Erfahrung für die später eigenständige Fortbewegung mit dem Fahrrad.

 

Der Radmotorikpark beinhaltet verschiedene Elemente und Bereiche um unterschiedliche Aufgabenstellungen bewältigen zu können. Der Aufbau ist dabei ähnlich einem Parcour bei dem Stationen durchlaufen werden. Schwerpunkte sind das Erlernen von einem ausgeprägten Gleichgewichtsgefühl, etwa durch wackelige Holzbrücken oder Wippen die überquert werden müssen, oder das Überfahren oder -springen von kleineren Hindernissen kann geübt werden. Schwierige Situationen aus dem Verkehrsalltag wie das Queren von Straßenbahngleisen sollen nachgebildet werden um sich solchen Herausforderungen in einem sicheren Bereich annähern zu können. In der Ausgestaltung gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten wie diese aussehen könnte (langsames Fahren in Kurven oder Kreisen bei gleichzeitigem Halten der Balance oder das Ausweichen von herabhängenden Gegenständen). Auch spezielle Fertigkeiten wie das einhändige oder freihändige Fahrradfahren sollen geübt werden können um das Gleichgewichtsgefühl weiter zu verfeinern. (Wirkungspotential)

 

Der Radmotorikpark steht allen Bevölkerungsteilen offen zur Verfügung, wodurch Personen mit anderen Fahrgeräten (z.B. Rollstuhl oder Scooter) diesen ebenfalls nutzen können.

Der Motorikpark unterstützt gleichfalls verschiedene Personengruppen wenn diese wieder auf das Fahrrad aufsteigen möchten oder das Radfahren zum ersten Mal probieren (z.B. Erwachsene, ältere Personen oder Migranten mit geringer Fahrradpraxis). Der erste Radmotorikpark für Linz soll im Bereich des Sportpark Pichling bzw. Kleiner Weikerlsee (Lokaler Bezug) entstehen. Der Standort ist über die bestehenden Radrouten gut für Kinder oder Familien erreichbar. (Allgemeinheit)

Teilbereiche beinhalten sportliche anspruchsvollere Herausforderungen wie das Hochfahren und Abspringen von Rampen. Jugendlichen wird damit die Möglichkeit gegeben die eigenen Grenzen kennen zu lernen und sich an Herausforderungen heranzutasten.

 

Für die Umsetzung soll eine passende Fläche beim Sportpark Pichling zur Verfügung gestellt werden. Die Ausarbeitung des Gestaltungskonzeptes erfolgt gemeinsam mit Partnern die bereits Erfahrung mit Projekten solcher Art haben (z.B. Radvokaten – Umsetzung der Radmotorikparks in Wien). Ggf. können während der Ausarbeitung verschiedene Interessensgruppen miteinbezogen werden (lokale Bevölkerung, Kinder und Jugendorganisationen, Schulen). In der Konzeptionsphase erfolgt eine Abwägung von Kosten, Umsetzungsumfang und der notwendigen Qualität der Ausführung für die einzelnen Stationen. Mit einem Budget von 40.000 EUR sollte die Aufbereitung des Untergrundes inkl. einiger Holzelemente finanzierbar sein. Ein modularer Aufbau ist denkbar, um durch weitere finanzielle Mittel den Park in Zukunft zu erweitern. Nach Abschluss der Konzeptionsphase (Frühjahr 2025) wird die bauliche Umsetzung (Sommer, Herbst 2025) durchgeführt. Die Projektleitung muss von einer Institution mit entsprechenden Ressourcen geführt werden. (z.B. Stadt Linz) (Umsetzbarkeit)

 

Nach erfolgreicher Etablierung des Radmotorikparks Kleiner Weikerlsee sollen weitere Standorte in Betracht gezogen werden (z.B. Obere Donaulände, Sportpark Lißfeld) um einem möglichst breiten Teil der Bevölkerung einen einfachen und attraktiven Zugang zu diesem Angebot zu ermöglichen. Ein positiver gesamtvolkswirtschaftlicher Nutzen ergibt sich durch die höhere Eigenständigkeit von Kindern und Jugendlichen, die Förderung von Bewegung im Freien, dem sozialen Austausch untereinander über Generationen und soziale Schichten hinweg, sowie die Nachwuchsförderung bei der nachhaltigen und aktiven Mobilität. (Innovation)



Frühere Projekte der Radvokat:innen:

https://www.radvokaten.at/portfolio/radspielplatz-planung/

Homepage der Stadt Wien:

https://www.wien.gv.at/freizeit/spielplatz/radmotorikpark.html

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