Pilotprojekt: Laternenladestationen für nachhaltige Mobilität in 4030 Linz
Von "// Ideen für 4030 Linz"
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Vorgeschlagenes Budget
Beschreibung
Beschreibung:
Dieses Pilotprojekt nutzt bestehende Straßenlaternen in 4030 Linz, insbesondere in den Bereichen Wohnsiedlungen, Parkplätze und öffentliche Einrichtungen, als Ladestationen für Elektroautos. Mit minimalem zusätzlichem Platzbedarf und durch die Nutzung bestehender Stromanschlüsse stellt das Projekt eine kostengünstige und effiziente Möglichkeit dar, die Ladeinfrastruktur für Elektromobilität zu erweitern. Dies fördert nicht nur die Elektromobilität, sondern trägt auch zur Reduzierung von Treibhausgasen und zur Optimierung städtischer Infrastruktur bei.
Ziele:
- Ausbau der Ladeinfrastruktur in 4030 Linz durch innovative Nutzung bestehender Straßenlaternen.
- Förderung nachhaltiger Mobilität mit kosteneffizienten und leicht zugänglichen Ladelösungen.
- Senkung der CO₂-Emissionen durch den erleichterten Umstieg auf Elektrofahrzeuge.
Projektidee und Umsetzung
1. Technologische Anpassung der Straßenlaternen:- Integration von Ladestationen direkt in die bestehenden Laternenmasten.
- Ausrüstung mit Typ-2-Ladeanschlüssen, die für die meisten E-Autos standardisiert sind.
- Verwendung smarter Technologien, um Energieverbrauch zu optimieren und Echtzeitüberwachung zu ermöglichen.
- Nutzung des bestehenden Stromanschlusses der Laternen, ergänzt durch:
- Solarpaneele auf den Laternenmasten, wo technisch möglich.
- Bezug von Ökostrom aus regionalen Quellen.
- Fokussierung auf Orte mit hoher Frequentierung in 4030 Linz:
- Parkplätze in Wohngebieten wie der SolarCity.
- Bahnhofsbereiche, z. B. Asten-Fisching oder Pichling.
- Sportstätten und Einkaufszentren, wie das Haid Center.
- Einfacher Zugang über eine App oder Ladekarte.
- Integration in bestehende Ladestations-Netzwerke, um die Reichweite für Nutzer*innen zu erhöhen.
- Transparente Abrechnung mit Echtzeit-Anzeige von Kosten und Ladedauer.
- LED-Statusanzeige am Laternenmast (grün: frei, rot: belegt).
- Erweiterung um WLAN-Hotspots oder Informationsdisplays, z. B. für lokale Verkehrsinfos.
Warum 4030 Linz?
4030 Linz ist durch seine Mischung aus urbanen und suburbanen Gebieten, wie der SolarCity und den zahlreichen Wohnsiedlungen, ideal für ein Pilotprojekt. Die Nähe zu Bahnhöfen, Schulen und Freizeitbereichen sorgt für eine hohe Nachfrage nach Ladepunkten. Gleichzeitig bietet die vorhandene Infrastruktur Potenzial für kostengünstige und schnelle Implementierung.
Budget und Zeitplan:
Zeitrahmen:
- 12 Monate Pilotphase: Auswahl und Anpassung der Standorte, Installation von Prototypen.
- 12 Monate Umsetzung: Ausbau auf weitere Laternen nach erfolgreichem Pilotprojekt.
Kostenschätzung pro Ladestation:
- Hardware und Installation: Die Umrüstung einer Straßenlaterne zu einer Ladestation kostet schätzungsweise zwischen 5.000 und 10.000 Euro, abhängig von Faktoren wie Standort, technischer Ausstattung und notwendigen baulichen Anpassungen.
- Pilotphase: Mit dem vorhandenen Budget können somit etwa 4 bis 8 Laternenladestationen installiert werden.
Weitere Finanzierungsmöglichkeiten:
- Bundesförderungen: Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) stellte im Rahmen der E-Mobilitätsoffensive 2024 insgesamt 114,5 Millionen Euro für die Förderung der Elektromobilität bereit. Eine Weiterführung/Ausweitung/... dieser Förderung ist noch im Raum der Möglichkeiten.
- Umweltförderung
- Landesförderungen: Das Land Oberösterreich bietet spezifische Förderprogramme für nachhaltige Mobilitätsprojekte an.
- EU-Subventionen: Im Rahmen von Programmen wie "Horizon Europe" oder dem "Green Deal" stehen Fördermittel für innovative Mobilitätslösungen zur Verfügung.
Zusammenarbeit mit der Linz AG:
- Partnerschaft: Die Linz AG als regionaler Energieversorger verfügt über Expertise in der Energieinfrastruktur und könnte als technischer Partner fungieren.
- Netzintegration: Durch die Zusammenarbeit kann eine effiziente Integration der Ladestationen in das bestehende Stromnetz sichergestellt werden.
- Finanzielle Beteiligung: Die Linz AG könnte sich finanziell am Projekt beteiligen oder durch Sachleistungen wie die Bereitstellung von Materialien oder Personal unterstützen.
Langfristige Vorteile:
- Verdichtung des Ladenetzwerks in Linz und Umgebung.
- Geringere Kosten durch die Nutzung bestehender Infrastruktur.
- Förderung der nachhaltigen Mobilität, wodurch Linz zum Vorreiter in der Elektromobilität wird.
- Steigerung der Lebensqualität für Bewohner*innen und Besucher*innen von 4030 Linz.
Nächstes Ziel: Testinstallation an 10 Straßenlaternen in Pichling und SolarCity zur Bewertung der Nutzung und Akzeptanz.
