Parola - Partizipation geflüchteter Jugendlicher im Süden von Linz
Von "// Ideen für 4030 Linz"
Zum Projekt

Vorgeschlagenes Budget
Beschreibung
Das Partizipationsprojekt zielt darauf ab, die Lebensrealität geflüchteter Jugendlicher im Süden von Linz besser zu verstehen und sie aktiv in die Gestaltung von Angeboten einzubinden, die ihren Bedürfnissen entsprechen. In Zusammenarbeit mit Jugendzentren und Bildungseinrichtungen wird ein partizipativer Prozess initiiert, um bestehende Lücken in den Angeboten zu identifizieren und darauf basierend neue, zielgerichtete Programme zu entwickeln.
Hintergrund und Zielsetzung
Geflüchtete Jugendliche stehen oft vor besonderen Herausforderungen: Integration in das soziale Umfeld, Zugang zu Bildung und Freizeitangeboten sowie die Bewältigung von Unsicherheiten und Traumata. Trotz zahlreicher Unterstützungsangebote bleiben viele Bedürfnisse unerfüllt, sei es durch fehlende Ressourcen oder unzureichende Ansprache der Zielgruppe. Dieses Projekt setzt an, indem die Jugendlichen selbst zu Akteur*innen gemacht werden, die ihre Bedarfe und Wünsche artikulieren und an der Entwicklung passender Angebote beteiligt sind.
Vorgehensweise und Methoden
Das Projekt ist in zwei Phasen gegliedert:
Erhebungsphase
In dieser Phase werden geflüchtete Jugendliche in Jugendzentren und Bildungseinrichtungen aktiv angesprochen. Durch partizipative Workshops, Umfragen und Interviews werden ihre Bedarfe, Wünsche und Ideen erhoben. Dabei liegt der Fokus auf Themen wie:
- Freizeitgestaltung
- Bildungsangebote
- Soziale Unterstützung und Netzwerke
- Barrieren bei der Nutzung bestehender Angebote
Parallel dazu wird mit den Kooperationspartner*innen – Jugendzentren und Bildungseinrichtungen – ein Überblick über die bestehenden Angebote und deren Zielgruppen erarbeitet, um Überschneidungen und Lücken sichtbar zu machen
Entwicklungsphase
Basierend auf den Ergebnissen der Erhebungsphase werden in enger Zusammenarbeit mit den Jugendlichen, den Jugendzentren und den Bildungseinrichtungen konkrete Maßnahmen und Angebote entwickelt. Diese könnten beispielsweise Workshops, Freizeitaktivitäten, Bildungsprogramme oder Mentoring-Initiativen umfassen. Die Jugendlichen werden in alle Entscheidungsprozesse einbezogen, um sicherzustellen, dass die Angebote praxisnah und bedarfsgerecht sind.
Erwartete Ergebnisse
Das Projekt wird:
- Ein besseres Verständnis der spezifischen Bedarfe und Wünsche geflüchteter Jugendlicher im Süden von Linz liefern.
- Eine Basis für die Entwicklung neuer Angebote schaffen, die gezielt auf die identifizierten Bedürfnisse eingehen.
- Geflüchtete Jugendliche durch ihre aktive Mitgestaltung stärken und ihre soziale Integration fördern.
- Die Zusammenarbeit zwischen Jugendzentren, Bildungseinrichtungen und der Zielgruppe intensivieren.
Nachhaltigkeit
Die entwickelten Angebote sollen langfristig in die bestehenden Strukturen der Jugendzentren und Bildungseinrichtungen integriert werden. Zudem wird ein Evaluationsprozess etabliert, um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu überprüfen und weiterzuentwickeln.
Das Projekt steht für eine neue Form der Partizipation, bei der geflüchtete Jugendliche nicht nur Begünstigte, sondern aktive Gestalter*innen ihrer eigenen Zukunft sind.
