Zum Hauptinhalt wechseln

Neugestaltung Unterführung Wiener Str./Musiktheater

Von "// Vorschläge für die Stadt Linz"

Zum Projekt

In dieser Unterführung werden RadfahrerInnen (vermutlich aus Gefährdungsgründen) in beide Richtungen auf den FußgängerInnenweg umgeleitet, was dort wiederum zur Gefährdung der FußgängerInnen (und der RadfahrerInnen!) führt. Nur diese Seite ist ein barrierefreier Fußgänger:innenweg (den auch Rollstuhlfahrer:innen, Menschen mit Kinderwagen, geheingeschränkte Personen nutzen können) und das ist jene, auf die der Radverkehr umgeleitet wird. Gleichzeitig finden sich stadteinwärts und stadtauswärts je zwei Autospuren (stadtauswärts = eine Bus und eine Autospur) getrennt durch Betonsäulen, die damit quasi zwei "Röhren" bilden. Die insbesondere im Abendverkehr zu Kurzstreckenautorennen genutzt werden.

Vorschlag 1:

Variante A: Der gesamte motorisierte Verkehr wird durch eine "Röhre/Seite" der Unterführung geführt. => Reduzierung von 4 Autospuren auf 2 durch ausschließliche Nutzung der zweiten "Röhre" durch RadfahrerInnen & Busse.

Variante B: In jeder "Röhre" wird eine Spur zur Bus-/RadfahrerInnenspur umgewidmet.

Vorschlag 2:

Damit verknüpft: Reduzierung und Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit der Wiener Strasse von Unionkreuzung bis Musiktheater auf 30 km/h.

Erläuternd:

https://www.dorftv.at/video/34689

Offizielle Updates

Letztes Update: 6. Februar 2024

Kommentare(10)

Bitte , um kommentieren zu können.
Zuletzt Kommentare wurden geladen.
Guten Tag Lena, herzlichen Dank für das freundliche und offene Gespräch letzte Woche. Die angesprochenen möglichen Verbesserungen in der Wiener Straße erscheinen mir – sollten sie zur Realisierung kommen – als Fortschritt. Gleichwohl bieten sie keine Lösung für das beschriebene Problem des Nutzungskonfliktes in der Unterführung. Im Gegenteil: Es droht hier eventuell – zumindest temporär (Stichwort eventuelle Lösung im Kontext der Stadtbahn) - eine Verschärfung der Situation. Und damit auch eine Erhöhung des Unfallrisikos. Dass die von mir eingereichten Vorschläge schwierig in der Umsetzung sein könnten, ist klar geworden, wenn auch gleichzeitig klar geworden ist, dass "schwierig" nicht heißt "prinzipiell unmöglich". Am schwierigsten scheint mir die Herstellung eines politischen (Mehrheits-)Beschlusses zu sein und weniger die Überwindung der verkehrstechnischen Schwierigkeiten. Insofern werde ich mich entsprechend künftig besonders für eine politische Mehrheit in dieser Frage einsetzen. Und freue mich natürlich, wenn es hier Unterstützung bei der Kontaktherstellung gibt. Nochmals herzlichen Dank für diese Option, das freundliche Gespräch und die Idee, Magistrat und BürgerInnenschaft über diese Plattform ins Gespräch zu bringen. Jürgen
  • 3 gefällt mir
Die Trennung von Fußgänger- und Radverkehr auf dem westseitig gelegenen Geh-/radweg ist längst überfällig! In Zeiten von Klimawandel ist es nicht einzusehen dass der MIV zwei Spuren pro Fahrtrichtung besitzt und Fußgänger und Radfahrer auf einen schmalen Weg zusammengedrängt werden (wobei der ostseitig gelegene Weg wegen der Stufen stadtauswärts ohnehin nicht barrierefrei ist)
  • 1 gefällt mir
Profil von Tobias Zucali
Gepostet von:Tobias Zucali
vor 3 Jahren
Danke für die Initiative! Ich sehe bei diesem Straßenstück noch mehr Probleme: Die Landstraße funktioniert bis zum Volksgarten wirklich super, ist ein Aushängeschild für die Stadt. Die Wiener Straße blüht ab der Unionkreuzung auf – und dazwischen ist die Verkehrshölle. Meines Erachtens wurden mit dem Bau des Musiktheaters große Chancen verspielt diese beiden Bereiche – Landstraße und Wienerstraße – zu verbinden, statt dessen wurde das Musiktheater wie ein Endklotz an die Landstraße angehängt. Ich denke die Stadt sollte darin investieren die Landstraße und die Wienerstraße durch attraktive Wege für die Fußgänger und Fahrradfahrer zu verbinden, das würde auch die Wienerstraße aufwerten und der Stadt wirklich gut tun!
  • 1 gefällt mir
@Tobias Zucali , danke! Absolut d'accord - nur, wie können diese attraktiven Wege ausschauen? Sie müssen entweder über oder unter den Gleisen durchführen. Einen "Skywalk to makart" halte ich im Moment für unrealistisch (?) - bleibt die Frage nach der Gestaltung der Unterführung. Andere Idee?
  • 0 gefällt mir
Profil von Tobias Zucali
Gepostet von:Tobias Zucali
vor 3 Jahren
@Jürgen Bonath ja, für einen gut nutzbaren Fußgänger & Fahrradweg vom Volksgarten zur Wienerstraße gibt es wohl keine einfache & günstige Lösung, nachdem das beim Bau des Musiktheaters komplett ignoriert wurde und statt dessen eine neue vierspurige Straße gebaut wurde. Hier muss entweder dem Autoverkehr einiges an Platz & die Vorfahrt genommen oder in eine Überführung investiert werden. Nichts desto trotz finde ich es sehr wichtig, neben den kurzfristigen Ansätzen, welche sich direkt auf die Unterführung beziehen (und die unbedingt asap durchgeführt werden sollten!) auch die mittelfristige Perspektive der Verbindung der Volksgarten/Landstraße & Wienerstraße zu thematisieren – und das beginnt bereits am Eck Volksgarten/Musiktheater und endet erst beim bereits attraktivierten Teil der Wienerstraße (breiter Gehweg & Lokale ~ab Anzengruberstraße/Unionkreuzung). Ein derartiges Projekt würde, da bin ich überzeugt, aus städteplanerischer Sicht sehr viel Sinn ergeben & hier sollten wir entsprechende Zukunftskonzepte einfordern!
  • 1 gefällt mir
@Tobias Zucali Danke! Habe eine Einladung für 31.01., Termin beim Magistrat, zur Besprechung dieses Vorschlages. Ich bring das dort ein.
  • 2 gefällt mir
Profil von Markus K.
Gepostet von:Markus K.
vor 3 Jahren
Danke für Initiative und Ausarbeitung der Vorschläge.
  • 0 gefällt mir
Profil von uli witzmann
Gepostet von:uli witzmann
vor 3 Jahren
wichtiger vorschlag reduktion der autospuren auf 2 sollte genügen radspur am besten ohne mischfunktion danke jürgen bonath
  • 1 gefällt mir
Ich benütze die Strecke täglich zu Fuß oder per Rad -ehrlich gesagt wundert mich, dass hier noch niemand schwer verunglückt ist. Für kleine Kinder, die das noch nicht durchschauen können, ist es lebensgefährlich hier zu gehen. Auch die Fußgänger Grünphase bei der Unionkreuzung in dieser Fahrtrichtung muss dringend verlängert werden, nicht mal, wenn man gut zu Fuß ist, kommt man rechtzeitig über die Straße!
  • 2 gefällt mir
@Geraldine Schirl-Ennsthaler Danke! Auch für den Hinweis mit der Grünphase! Am Musiktheater das gleiche. Schon gut zu Fuß muss man schnell sein, mit Rollator: Keine Chance.
  • 2 gefällt mir

beantwortet

beantwortet

79 Stimmen von 50 erforderlichen Stimmen

Teilen

Gepostet von

Themen

Sauberkeit und Abfall
Mobilität
Öffentliche Räume und Gebäude
Gesundheit und Wohlbefinden
Entwicklung der Gemeinschaft

Ort

Unable to display map. WebGL2 support is required.
Ensure that your browser and hardware meet the minimum requirements.
https://esriurl.com/webgl-faq
Powered by Esri