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Nachhaltigkeit geht weit über normale Maß hinaus

Von "Linz. Nachhaltig. Aber wie?"

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Jeder kennt Sie in Linz… Die jungen Menschen die damit Ihr Geld verdienen nachhaltige Projekte an den Mann/die Frau zu bringen. Mal geht es um unseren Fleischkonsum, mal um Umweltschutz und wieder ein anderes Mal um die Rettung der Bienenvölker. Alles sicherlich lobenswerte Ansätze… Doch was hat Linz davon? Zumeist versickern die Beiträge und Spenden in Backoffice-Kosten.

Dabei gibt es durchaus lohnenswerte Ideen in unserem direkten Umfeld, die Linz und Umgebung wirklich weiterbringen:

Angefangen mit Müllsammeliniativen der Stadt, die leider viel zu wenig bemerkt werden oder einfach wegen Ihrer Unbekanntheit, wegen mangelnder Beteiligung sehr oft einfach nicht angenommen werden.

Wie oft erlebe ich bei meinen unzähligen Wegen durch die Linzer Innenstadt, wie Müll, Kippen oder Bons unachtsam auf die Straße oder in die Rabatten entsorgt werden. Liegt es daran dass es keine Mülleimer gibt? Ganz sicher NEIN! Spricht man diese Menschen an, muss man nicht nur damit rechnen beschimpft zu werden, nein man wird als Besserwisser oder Spinner abgetan, oder noch schlimmer es wird mit körperlicher Gewalt gedroht.

Nun ich lasse mich, seit dem ich Gast in Ihrer wunderschönen Stadt bin nicht davon verunsichern und folge dem guten Beispiel einer älteren Seniorin, die Tag für Tag der Vermüllung auf der Landstraße durch Zigarettenstummel und Pickerl etc. ganz allein den Kampf angesagt hat. Ich denke jeder von uns hat Sie, die kleine Heldin des Alltags, in ihrem rüstigen Alter auf der Landstraße gesehen. Nun ich sehe Sie nicht nur, sondern folge aktiv ihrem Beispiel! Bücke mich nach achtlos Entsorgtem und bringe es die wenigen Schritte zum Mistkübel, spreche andere auf Ihr Verhalten an, wo der städtische Ordnungsdienst einfach wegschaut.

und ich gehe sogar noch weiter:

In unserer Wohnanlage, der BRW, bin ich dafür bekannt, dass ich Müll in der Anlage ordnungsgemäß entsorge, egal wer ihn wo auch immer hingelegt hat, ich nehme den Wischmopp und putze das Stiegenhaus, wenn mal wieder die turnusmäßige Reinigung aufgrund der Bautätigkeiten im Haus nicht ausreichen, bringe unzustellbare Paketbenachrichtigungen oder im Stiegenhaus vom Boten zurückgelassene Sendungen , zum Schalter um einen Missbrauch durch Außenstehende zu verhindern.

Doch was muss sich noch ändern?

Vielleicht einfach der zwischenmenschliche Umgang miteinander an erster Stelle. Es zeugt nicht von Nachhaltigkeit, wenn ein Senior (bestimmt über 70) seine Notdurft bei Betten-Reiter vor der Türe verrichtet, obwohl man bei Betten-Reiter sicherlich dem Herrn gern weitergeholfen hätte, anstelle die Spuren beseitigen zu müssen. Einfach mal sich trauen zu fragen - mich hat noch niemand zurückgewiesen, wenn es pressierte.

Vielleicht bei der Pflanzenauswahl mehr auf heimische Pflanzen achten, statt so merkwürdige Anlagen mit Kieselbeeten und rechteckigen Bäumen zu pflanzen, wo sich das Beetmaterial überhaupt nicht nachhaltig überall auf den Wegen und Zuwegungen verteilt. Das würde unseren Insekten nachhaltig helfen. Und es hätte noch einen Effekt:

Heimische Sorten sind robuster und billiger und können Aktiv für Staubbindung, Temperatursenkung und bessere Luft beitragen - anders wie diese Exoten.

Kurz es gibt so viel Potenzial, wo wir, jeder einzelne durch unser Verhalten und unsere Beobachtungen dazu beitragen können, Linz nicht nur nachhaltiger zu machen, sondern auch zu einem lebenswerteren Ort.

wie oft höre ich von jungen Menschen:

“Hör mir auf mit Linz - die Stadt ist furchtbar - ich will hier weg!“

Doch woran liegt das wirklich frage ich hier mal provokant?

Es liegt an uns - an jedem einzelnen. Und ich bin bereit jederzeit für Jeden von uns meinen Teil beizutragen.

und noch etwas sollten wir nicht vergessen:

Die Menschen, die Tag für Tag schon heute den Kampf gegen die Bequemlichkeit in unserer Gesellschaft zugunsten uns aller längsten aufgenommen haben.

Sei es in der Stadtreinigung, in der Reinigung von Anlage wie unseren Bussen, Bims und deren Stationen.

Sei es die Menschen die es sich zur Aufgabe gemacht haben egal ob bezahlt oder ehrenamtlich die besonders Schutzbefohlenen in Ihrem schweren Alltag zur Seite zu stehen.

Oder auch die Menschen, die Gästen wie mir in Linz mit tollten Ratschlägen immer zur Seite zu stehen.

Kurz - all diejenigen die wir in unserer Arroganz übersehen und nicht wertschätzen! Ich persönlich schätze jeden einzelnen von Ihnen.

und für mich fängt Nachhaltigkeit bei mir selbst an. Also lasst uns gemeinsam unser Linz wieder zu dem machen, was es eigentlich immer war:

Eine Perle an der Donau

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Letztes Update: 13. Mai 2025

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