Mobile Grüne Kühloasen
Von "// Ein Klimawandelanpassungskonzept für Linz"
Zum Projekt

Betreff
Anpassungsstrategie der Stadt Linz betreffend den Klimawandel und seinen Folgen.
Kurzfassung
Eine mobile begrünte Oase dient als Reservoir für Regenwasser und gibt dieses Wasser an Hitzetagen zur Kühlung wieder ab. Vorzugsweise werden diese Oasen an Hitzehotspots in der Linzer Innenstadt positioniert. Die Begrünung der Oase spendet zusätzliche Kühlung und Schatten.
Highlights/Keywords
- Kühlung von Hitzehotspots in der Innenstadt
- Mobile Oase per LKW transportierbar
- Kommunikation - aushängende Informationen über Klimawandel/-Strategie
Problem
In vielen Städten sind historisch bedingt wenig Grünflächen vorhanden. Durch die hohe Verbauungsdichte wird mehr Wärme speichert im Vergleich zu begrünten Zonen. Es sind vor allem die Innenstädte die dadurch aktuell die Hitzehotspots vieler Städte sind. Es wird daran gearbeitet Begrünungen entstehen zu lassen bzw. Flächen umzuwidmen (z.B. Autofreie Zonen). In Innenstädte, wo unter anderem keine großflächigen Begrünungen oder andere kühlende Lösungen für längere Zeit entstehen können (aufgrund von multifunktioneller Auslastungen der Flächen durch Veranstaltungen etc.) sind mobile Lösungen zu bevorzugen.
Ziel
Kühlung von Hitzehotspots mit Nutzung von Begrünung und Regenwasser/Donauwasser.
Kühlung
- durch Begrünung,
- durch Schatten und
- durch Wassernebel/Verdunstung
Ausgangspunkt ist dabei einen endotherm Änderung des Aggregatzustands. Beim Verdunsten von Wasser wird die Umgebung gekühlt. Dafür sind 2 bis 4 Sprühdüsen an der Oase positioniert, die am Tag das Wasser verteilen. Die Sitzgelegenheiten und der Boden sind hohl, und dienen als Wasserreservoir. Das Wasser soll an Regentagen von der Oase aufgefangen werden. Dies kann über nahegelegenen Dächer und Regenrinnen erfolgen. Die Wassersäule von dem nahegelegenen Dach kann genutzt werden um die Sprühdüsen mit ausreichen Druck zu versorgen. Der Sprühnebel ist so zu kalkulieren, dass dieser den Wasservorrat für 5 Hitzetage lang den Oasenbereich und damit die umliegende Umgebung kühlt. Ansonsten ist eine Speisung mit Donauwasser vorgesehen.
Konstruktion
Die Oasen bestehen aus einem Stahl-Holz-Grundgerüst. Zwei Seitenwände und das „Dach“ und die Begrünung spendet Schatten und Kühlung. Ein Standard-LKW-Ladefläche besitzt eine Abmaße von 6.000 m × 2.440 m × 2.550 m. Die Oase wird dadurch eine Grundfläche von rund 14,64 m² besitzen (siehe Referenz/Foto, HELIX https://www.helix-pflanzen.de).
Optional
Photovoltaik und ein Energiespeicher kann optional für die Steuerung der Oasen angedacht werden.
Dadurch könnten auch Ladestationen für Smartphons entstehen.
Angestrebte Ergebnisse
- Kühlung von Hitzehotspots und hochfrequentierte Fußgängerzonen/Einkaufsstraßen (siehe Karte)
- Mobile Oase die per LKW transportierbar ist
- Veranstaltungen: Die Oasen könne für Veranstaltungen aller Art genutzt werden und dementsprechend positioniert werden. Außerdem können die Oasen für diverse Veranstaltungen in Linz vermietet werden.
- Kommunikation bzw. Werbefläche - Aushängende Informationen über Klimawandel/-Strategie

