Linz (4030) codes!
Von "// Ideen für 4030 Linz"
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Vorgeschlagenes Budget
Beschreibung
„Linz Codes“ ist ein offenes Coding-Festival für Kinder und Jugendliche, bei dem wir gemeinsam spielerisch in die Welt des Programmierens, der Elektronik und – ganz neu – auch in das spannende Feld der Künstlichen Intelligenz (KI) eintauchen. Die zweite Ausgabe von „Linz Codes“ soll im Sommer 2025 im Freien stattfinden und erneut allen interessierten Kindern und Jugendlichen kostenfrei zugänglich sein.
Die Projektleitung übernimmt Frau Pia Gerhofer (wohnhaft in Linz), unterstützt von den Vereinen Coding Club Linz (CoderDojo Linz) und Female Coders. Nach dem Erfolg der ersten Ausgabe 2021 (siehe dazu auch https://youtu.be/KEAnO48Zo2o und https://youtu.be/i4_GdqJSjRs) möchten wir dieses Format weiterentwickeln und um aktuelle Technologie-Themen wie KI erweitern. Unser Ziel ist es, Neugierde zu wecken, den Zugang zu digitalen Fähigkeiten zu erleichtern und vor allem jungen Menschen Lust auf Technik und Zukunftsthemen zu machen.
1. Umsetzbarkeit: Schritte zur Realisierung
Planung und Koordination
- Gemeinsam mit dem Stadtteilzentrum Auwiesen und den Kooperationspartnern (Coding Club Linz, Female Coders) legen wir die konkreten Termine im Sommer 2025 fest.
- Erstellung eines detaillierten Ablaufplans für die zwei Event-Tage (Workshops, freies Programmieren, Demonstrationen).
Infrastruktur und Material
- Bereits vorhandene ~40 Leih-Laptops werden für Kinder und Jugendliche ohne eigenes Gerät bereitgestellt.
- Elektronik-Bausätze (Bauteile, Mikrocontroller, Sensoren etc.) stehen in ausreichender Zahl für jedes Niveau zur Verfügung.
- Erweiterung des Angebots um KI-Stationen (z. B. Chatbots, Bilderkennung), die vom Coding Club Linz in den letzten zwei Jahren erprobt wurden (z.B. Ars Electronica, lange Nacht der Forschung an der JKU).
Organisation des Veranstaltungsorts
- Im Freien, vor dem Stadtteilzentrum Auwiesen in 4030 Linz, richtet sich „Linz Codes“ an alle, die vorbeikommen.
- Sicherstellung von Stromversorgung, WLAN-Zugang und wetterfester Infrastruktur (z. B. Zelte, Tische und Bänke).
Mentorinnen und Mentoren
- Koordination des Teams erfahrener Mentor*innen aus dem langjährigen Netzwerk der beteiligten Vereine.
- Einteilung der Mentorinnen für Workshops und offene Coding-Sessions, sodass eine individuelle Betreuung für Anfängerinnen wie Fortgeschrittene gewährleistet ist.
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
- Bewerbung über Social Media, Flyer, Schulen und Jugendeinrichtungen.
- Herstellung und Verteilung von Stickern, Flyern und sonstigem Infomaterial.
- Zusammenarbeit mit lokalen Medien, um auf das Event und dessen Mehrwert für den Stadtteil aufmerksam zu machen.
Finanzierung
- Das Preisgeld deckt Kosten für Veranstaltungsort, Transport des Materials, Reisekosten der Mentor*innen, Werbematerialien und Verbrauchsgüter (Elektronikzubehör, Sticker, Flyer etc.).
- Alle Aktivitäten vor Ort bleiben kostenfrei für die Teilnehmenden.
2. Wirkungspotenzial: Soziale Herausforderung und Nutzen
- Digital Literacy fördern: Indem wir Kindern und Jugendlichen einen niedrigschwelligen Zugang zu Digitalisierung und Technik ermöglichen, tragen wir wesentlich zur Verbesserung ihrer digitalen Kompetenzen bei. Dies schafft Chancengleichheit und kann langfristig ihre Berufsperspektiven erweitern.
- Soziale Inklusion: „Linz Codes“ ist offen für alle – unabhängig von Herkunft, Geschlecht und sozialem Hintergrund. Durch die kostenfreien Leih-Laptops und Betreuungsangebote können auch jene teilnehmen, die selbst keine Ressourcen haben.
- Zukunftskompetenzen stärken: Die spielerische Auseinandersetzung mit Robotik, Elektronik und KI weckt das Interesse an MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) und vermittelt wichtige Kompetenzen für eine zunehmend digitale Arbeitswelt.
- Netzwerkbildung: Der Austausch unter Gleichaltrigen und mit Mentor*innen öffnet neue Horizonte und kann den Teilnehmenden helfen, weiterführende Kontakte zu knüpfen und sich im Technikbereich zu engagieren.
3. Lokaler Bezug: Umsetzung in 4030 Linz
Das Projekt findet im Freien beim Stadtteilzentrum Auwiesen (4030 Linz) statt. Dieser Standort ist sowohl für die Bewohnerinnen des Stadtteils als auch für Interessierte aus anderen Stadtteilen gut erreichbar (Straßenbahn-Anbindung). Durch die offene Gestaltung im öffentlichen Raum möchten wir nicht nur die angemeldeten Teilnehmerinnen ansprechen, sondern auch Passant*innen, Familien und Neugierige zum Mitmachen und Verweilen einladen.
4. Innovationsgrad: Weiterentwicklung des bestehenden Formats
Fortsetzung mit neuen Schwerpunkten
- „Linz Codes“ wurde bereits 2021 erfolgreich durchgeführt. Dennoch ist das diesjährige Konzept neu, weil es das Thema Künstliche Intelligenz gezielt in die Workshops integriert. Wir greifen dabei auf neu entwickelte Übungen und Installationen zurück, die wir seit der ersten Ausgabe in anderen Projekten erprobt haben (z. B. Ars Electronica Create Your World).
Öffentlicher Raum als Lernort
- Die Veranstaltung im Freien fördert eine ungezwungene Lernatmosphäre und erreicht Menschen, die ansonsten wenig mit Technik in Berührung kommen.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
- Durch die Kooperation mit Female Coders legen wir zusätzlich einen Schwerpunkt auf Frauenförderung im Technologiebereich. Das hilft mit, die Tech-Welt diverser zu gestalten.
5. Für die Allgemeinheit: Zielgruppen und Nutznießer*innen
- Kinder und Jugendliche: Hauptzielgruppe sind Personen zwischen etwa 8 und 17 Jahren, die erste Schritte im Bereich Programmierung, Elektronik und KI machen oder ihr bereits vorhandenes Wissen vertiefen möchten.
- Pädagog*innen und Eltern: Durch das offene Konzept können Lehrkräfte oder Erziehungsberechtigte sich inspirieren lassen und Kinder aktiv unterstützen.
- Breite Öffentlichkeit: Der freie Zugang im öffentlichen Raum spricht auch Spazierende und Interessierte an, die über „Linz Codes“ erstmals mit Elektronik, Coding und KI in Kontakt kommen.
- Stadtteil Auwiesen und Linz: Langfristig profitieren die Bewohner*innen vom Aufbau neuer Netzwerke, von mehr digitaler Kompetenz im Stadtteil und von positiven Vorbildern.
Fazit
„Linz Codes“ setzt genau dort an, wo Kreativität, Technik und Offenheit für Neues aufeinandertreffen. Mit seiner Fortsetzung im Jahr 2025 möchten wir nicht nur an den Erfolg der ersten Ausgabe anknüpfen, sondern besonders das Thema KI stärker in den Fokus rücken. Durch die Verankerung im Stadtteil Auwiesen, die Kooperation mit lokalen und überregionalen Tech-Initiativen sowie die Offenheit für alle Zielgruppen leistet „Linz Codes“ einen wichtigen Beitrag zur Bildung und Inklusion in 4030 Linz – und stärkt damit die gesamte Stadt in ihrer digitalen Zukunftsfähigkeit.
