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Klimastadt Linz wird auch zur Naturstadt

Von "// Ein Klimawandelanpassungskonzept für Linz"

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Naturstadt Linz

Momentane Situation:

  1. Der Baumbestand in Linz (auch in den meisten anderen Großstädten) besteht fast nur aus Laubbäumen. Auch die Sträucher sind fast ausschließlich (meines Wissens) grüne Sträucher.
  2. Unsere Wiesen sind keine Blumen- bzw. Kräuterwiesen.
  3. Visuelle und olfaktorische Freuden sind sehr begrenzt.


Nachteile zu 1:

A) Die Pollen dieser Laubbäume erzeugen bei einem hohen Prozentsatz der Bevölkerung Allergien. Dieser Prozentsatz ist stetig im Steigen begriffen und die Pollen werden immer aggressiver. Der Aufenthalt / Bewegung im Freien ist für einen Großteil der Bevölkerung während des Pollenfluges kaum möglich bzw. nur mit großer körperlicher Belastung.


B) Laubbäume / Sträucher tragen keine essbaren Früchte und können daher den Menschen hinsichtlich Ernährung nicht unterstützen. In der Ernährungspyramide befindet sich Obst mit Gemüse auf der ersten Ebene.

C) Wir importieren Obst mit LKW`s ja sogar mit Flugzeugen aus dem Ausland und belasten damit die Umwelt enorm.


Nachteile zu 2

A) Die Wiesen in Linz bestehen nur aus Grashalmen und bieten Bienen keinen Nektar und Insekten wenig Schutz.

B) Linzer(innen) können sich keine frischen Kräuter vor der Haustüre abschneiden bzw. pflücken (jeder Garten-bzw. Balkonbesitzer hat diese Möglichkeit)


Nachteile zu 3


A) Der Mensch erfreut sich gerne an Farbenpracht / Vielfalt und angenehmen Düften.


Abhilfe / Ergebnisse zu Punkt 1:

A) Man könnte so manche Laubbäume durch Obstbäume ersetzen. Mir persönlich ist nicht bekannt, dass Menschen an einer Obstbaumpollenallergie leiden (ich bin jedoch keine Medizinerin).


B) Es wäre wunderbar, wenn in Linz viele verschiedene Obstbäume wachsen würden. Stellen Sie sich vor, Menschen sind unterwegs zu Kirschenbäumen (oder andere) auf eine herrliche Kirschen Jause. Eltern mit ihren Kindern treffen auf Obstbäume mit herrlichen Früchten. Jeder darf sich nach Herzenslust bedienen . Eine Kompost Kiste in der Nähe sorgt für Sauberkeit.


C) Darüber hinaus würde eine gesündere Ernährung für ALLE gefördert.


D) Aktiver Umweltschutz durch weniger Importe aus dem Ausland bzw. Übersee. Obst ist und wird immer teurer und sollte für ALLE Menschen immer zugänglich sein.


Abhilfe / Ergebnisse zu Punkt 2


A) An geeigneten Stellen könnte man Blumenwiesen pflanzen. In der Mitte der Blumenwiesen dienen wiesen freie Flächen zum Rasten (Bänke, mitgebrachte Matten etc.)

Dies wären Orte für Meditation, Yoga und Einssein mit der Natur, was für Menschen (Jung und Alt) sehr wichtig ist. Wie Waldbaden gibt es dann auch Wiesenbaden.


B) Bienen und Insekten erhalten mehr Rückzugsorte.

C) Frische Kräuter sind wichtige Vitamin und Mineralstoffspender bzw. wirken auch heilend. Kräuter könnte man in Kräuterspiralen oder dergleichen anbauen.

Linzerinnen und Linzer haben täglich Zugriff auf frische Kräuter.


Abhilfe / Ergebnisse zu Punkt 3


A) Blühende Wiesen und Obstbäume mit reifen, voll tragenden Früchten sind prachtvoll anzusehen. Blühende Wiesen verbreiten einen wunderbaren Duft. Die Natur spiegelt ihre Vielfalt wieder.


Schlussbemerkung:


Die Klimastadt Linz wird auch zu einer Naturstadt, die aktiv ihre Bewohner mit ernährt. Einsparung vieler Importe.


Es werden viele Autofahrten eingespart, wenn das Schlaraffenland in Form von den unterschiedlichsten Obstbäumen und Blumenwiesen direkt in der Stadt ist. Vielfältige Freizeitmöglichkeiten bieten sich an.


Wetterextreme sind im Zunehmen. Oft fallen Obstbaum Ernten zu einem hohen Prozentsatz aus. Wenn es mehr Obstbäume gibt, ist die Chance größer den Prozentsatz an Erträgen mit Hilfe von Naturstädten zu steigern.

Die Natur ist Lebensgrundlage und diese Wichtigkeit ist nicht mit Worten zu beschreiben!!!




Offizielle Updates

Letztes Update: 1. Juni 2022

Kommentare(7)

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Zuletzt Kommentare wurden geladen.
Gepostet von:unbekannte Person
vor 4 Jahren
hier ein paar sehr schöne Beispiele. .. https://www.andernach.de/stadt/essbare-stadt/ https://essbareseestadt.at/ heimische Kräuter wären auch super. vernetzten und Austausch bitte.
    Gepostet von:unbekannte Person
    vor 4 Jahren
    HOTSPOT Bspl. Poschacher Park BulgariPlatz / Poschacherstr. / Vierthalerstr. Spielplatz Nähe zum Ekiz, Bella Flora, einige Firmen im Umfeld. Vielleicht könnten auch Sträucher / Bäume genommen werden, die die Multikulti Bewohner auch kennen. Für uns bestimmt auch eine schöne Berreicherung. Eine super schöne Fläche, die bestimmt noch besser genutzt werden kann:) Ich bin dort als Kind aufgewachsen (sind schon über 30 Jahre her) und habe da schon diese Möglichkeit vermisst. Seit damals hat sich nicht viel verändert. Der Spielplatz ist neu und eher für Kleinkinder. Bin vor ein paar Tagen wieder mal da gewesen, wegen einem Besuch beim Bella Flora. Ich bin immer mit den Öffis unterwegs. Auf der anderen Seite, Richtung Autobahn ist ein sehr toller Park entstanden. Meine bescheidene Beobachtung :)
      Gepostet von:unbekannte Person
      vor 4 Jahren
      Das Schlaraffenland in Linz, direkt vor der Haustüre! Traumhafte Idee! Auch die Argumentation wegen der Pollen finde ich interessant und wichtig. Tatsächlich liegt der große Nutzen eines öffentlichen Kräuter- und Obstgartens auf der Hand. Tolle Idee und bei ausreichendem Willen bestimmt auch gut machbar! Eventuell kann da die Bewässerung gleich mitgedacht werden :).
        Gepostet von:unbekannte Person
        vor 4 Jahren
        @Ingrid Matzek-Gutenbrunner Vielen Danke für Ihren Kommentar und die Anregung mit der Bewässerung. Da haben Sie völlig recht, eine Bewässerung muss unbedingt vor Ort sein. Mir fällt dazu ein Pumpbrunnen ein, so wie es diese früher gab. Aber ich denke, dass hier Spezialisten eine Lösung finden , die allen Ansprüchen gerecht würde. LG
        • 1 gefällt mir
        Gepostet von:unbekannte Person
        vor 4 Jahren
        @Anneliese Groiss Es ist mir nun ein Stichwort zu Ihrer Idee eingefallen: Urban Farming! Gerade in Städten ist es wichtig, auch selber einen Beitrag zur Versorgung zu leisten. Eine kurze Recherche hat hier Kuba als Best Practice Beispiel hervorgebracht: https://www.welthungerhilfe.de/aktuelles/blog/kuba-urban-gardening/
        • 1 gefällt mir
        Gepostet von:unbekannte Person
        vor 4 Jahren
        Eine herrliche Idee! Ich habe letztens auf Twitter eine informative Diskussion zum Thema Obstbäume in Städten gelesen, in welcher ein valider Punkt genannt wurde, über welchen man nachdenken sollte. Beschrieben wurde, dass herabfallendes Obst am Boden in der Hitze dann schnell fault und viele Insekten, oder gar Ratten anzieht. Ich wohne etwas außerhalb der Stadt und unsere Nachbarn haben ebenfalls einen Baum welcher Früchte trägt - herrlich anzusehen, super nützlich, macht allerdings tatsächlich viel Mist und zieht Insekten an. Dies soll kein Hindernis sein, denn alles in allem finde ich die Idee einer lokalen gratis-versorgung mit Obst herrlich, aber der Abfall und eventuelle Probleme durch Käfer und Ratten müssen in Erwägung gezogen und mitgedacht werden. Auch alle anderen Punkte kann ich, besonders als Allergiker, nur zustimmen.
        • 1 gefällt mir
        Gepostet von:unbekannte Person
        vor 4 Jahren
        @Yoshiya R. Vielen Dank für Ihren Kommentar und dass Ihnen meine Idee gefällt. Zu dieser Situation (herabfallendes Obst wird in der Hitze schnell faulig ...) wird es sicherlich kommen, da dies ein natürlicher Vorgang ist. Wenn sich die Linzer Bevölkerung an der Reinhaltung bzw. Pflege der Bodenflächen unter den Obstbäumen beteiligt (natürlich nur die Menschen, denen dies körperlich möglich ist), haben fauliges Obst mit vielen Insekten oder gar Ratten keine Chance. Benötigt würden dazu Kompost Behälter mit Deckel in die man das nicht mehr verwertbare Obst entsorgt. Es gibt auch viel Fallobst, das man noch verwerten könnte für Strudel, Kompotte, Shakes etc. Wenn wir ALLE zusammen helfen dann trifft folgendes Sprichwort zu "viele Hände - schnelles Ende". Auch für unsere Kinder und Jugendlichen wäre diese Baumpflege eine naturverbindende und bereichernde Aufgabe. LG

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          Gepostet von

          unbekannte Person am 17. April 2022

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