Ist die Wienerstraße noch zu retten?
Von "// Vorschläge für die Stadt Linz"
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Einen Versuch wär es definitiv wert!
Seit dem Wegfall der Straßenbahn und einher gegangener Umgestaltung hat sich gerade der Abschnitt Bulgariplatz bis Unionkreuzung nicht gerade zum Besseren entwickelt.
Viele Geschäfte und Gasthäuser machten zu, ein vernünftiger Branchenmix ist nicht mehr gegeben.
Was das Stadtgrün betrifft, ist der ehemalige Baumbestand durch die Neubepflanzungen noch lange nicht wiederhergestellt.
Aus der geplanten verkehrsberuhigten Flaniermeile wurde eine vom Autoverkehr überlastete Gegend. Überall parken Autos, die Ladezonen AUF den Gehsteigen animieren zum Falschparken. Der ohnehin schon eingeschränkte Raum für Fußgänger, darunter auch den vielen Schülern wird so noch begrenzter.
Nicht viel besser siehts für den Radverkehr aus. Ein Radweg wurde bei der Umgestaltung nicht mitgeplant. Die Radfahrer teilen sich den ohnehin kleinen Raum also mit den vielen Autos. Knappes und rücksichtsloses Überholen, sowie Dooring-Gefahr durch die vielen parkenden KFZ ist an der Tagesordnung. Hier mit Kindern gemütlich Richtung Innenstadt zu radeln ist unmöglich.
Es wäre an der Zeit die getroffenen Umgestaltungsmaßnahmen und generell die Gegend zu überdenken. Von der Reduktion der Parkflächen, Einrichtung von Schanigärten und Grünflächen, Schaffung eines Radweges, bis hin zu einer Begegungszone, Fahrradstraße oder sogar Fußgängerzone sollte alles angedacht werden.
Weiters sollte die Unionkreuzung überdacht werden. Gerade im Hinblick auf das komplette Fehlen von Fahrradinfrastruktur und der fehlenden Linksabbiege-Möglichkeit von der Wienerstraße kommend. Diese leitet viel Verkehr in die angrenzenden Wohnviertel.
Auch der Bulgariplatz wäre zu überdenken und böte viel Spielraum zu einer Neugestaltung. Von Fahrbahnbreitenreduktion, über Schaffung von Grünflächen samt Baumpflanzungen bis hin zur Optimierung der Fußgeher- und Rad-Querungen könnte und sollte man hier vieles angehen.
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