Integralsiedlung
Von "// Linz hACkT 2022 – Utopia Linz"
Zum Projekt

Die Fehlentwicklung
Die derzeit üblichen Bebauungsarten sind ökologisch, ökonomisch sowie soziologisch betrachtet die denkbar schlechtesten. Sie verursachen ein Höchstmaß an Flächen-, Material-, Versorgungs- und Entsorgungsaufwand bei nur mäßigem Komfort- sowie Zufriedenheitsfaktor.
Die Folgen
Diese Umstände haben auf Dauer katastrophale Folgen für uns aller Lebensqualität und letztlich der Lebensgrundlage.
Die Alternative
Wesentlich besser wären geschlossene Baustrukturen (z.B. Ringbauten, ähnlich einem dem Gelände angepasstes riesiges viele Stockwerke hohes Stadion mit einem Baukörperquerschnitt wie ein "Guglhupf"), die mit vertikalen und horizontalen Mobilitätseinrichtungen durchgezogen sind und einen "Central Park" umschließen.
Mit Öffi-Anschlüssen, Garagen, Lager etc. im Untergeschoss und Schienen- bzw. Straßenführungen, die im unmittelbaren Umfeld der Anlage unter Flur verlaufen. Im Erdgeschoss befinden sich möglichst alle Bedarfseinrichtungen des täglichen Lebens. (Betriebe, Verwaltung, Märkte, Lokale, Schulen, Medizin- und Pflegestationen, Freizeiteinrichtungen, Hotels, ...).
Darüber liegen die Wohneinheiten in großer Vielfalt mit komfortablen Grünterrassen.
Daraus ergeben sich viele Vorteile für Jung und Alt. Insbesondere für Senioren ist besonderer Versorgungskomfort möglich (z.B. E-Kleinmobile, die jedes Ziel in Anlage und Park ansteuern können (auch autonom, um Bestellungen vom Supermarkt, Apotheke, Restaurant abzuholen, oder Müll zu Sammelstellen zu bringen).
Dieses Gebäudesystem hat eine Vielzahl weiterer vorteilhafter Eigenschaften.
Solche Projekte müssen eine Größenordnung haben bei der sich all die Einrichtungen auch rechnen (min. 5.000 - 10 000 Bewohner) und die Lebensqualität darin muss so überzeugend sein, dass sich genügend Bewerber melden. Im Gegenzug sind zersiedelte Regionen allmählich "rückzubauen". Damit Individualität nicht zu kurz kommt, stehen Hobbyräume und im Umland Schrebergärten zur Verfügung.
Das alles sind natürlich unausgereifte "Hirngespinste", die letztlich auch finanzierbar sein müssen. Aber ein Prototyp sollte riskiert werden, denn der könnte durch Überzeugung eine Kettenreaktion auslösen.
Übrigens: Pioniergeist hat bei uns Tradition, schafft Vorsprung, findet Beachtung und man könnte damit eventuell sogar EU-Förderungen locker machen. Jedenfalls muss Gravierendes geschehen um Gravierendes zu bewirken!
Als Privatperson (übrigens an die 80) kann ich diesbezüglich leider nichts Konkretes bewirken, sogar bloß eine öffentliche Diskussion darüber in Gang zu setzen ist nahezu unmöglich.
Beispielfoto Quelle:
