In 3 Jahren vom Mühlviertel zum HBF: Schienenverbindung Urfahr-Hafen-HBF Jetzt!
Von "// Vorschläge für die Stadt Linz"
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Die Stadtbahn ist auf Schiene und das ist gut so! Das ist ein sehr schönes Projekt für ganz Linz, aber es dauert voraussichtlich mindestens 8 Jahre bis zur Fertigstellung. Dabei kann ich das Wort "mindestens" nicht genug betonen, da 8 Jahre extrem ambitioniert sind und bei einem Tunnel im städtischen Umfeld wie diesem, Verspätungen vorprogrammiert sind.
Eine schnelle Lösung zur nachhaltigen Entspannung der Stausituation muss her und die gibt es. Vom Hauptbahnhof bis Höhe Posthof liegen Gleise der ÖBB für Güterverkehr im Hafen. Sogar mit Oberleitung! Man muss nur für die bestellten Züge der Schiene OÖ Gleise über die Reindlstraße, die Eisenbahnbrücke und über den Parkplatz beim ETECH-Center bis zur besagten Hafenbahn legen. Dann kann die Stadtbahn bereits vom Mühlviertel über z.B. den Chemiepark zum Hauptbahnhof verkehren.
Zum bestehenden Stadtbahnprojekt sind nur ca. 600m Schienen zu legen. Die Kosten sind minimal. Der Zeitrahmen bis zur Fertigstellung kann schätzungsweise so schnell wie in 3 Jahren erfolgen.
Eine Liste der Argumente, die für die Bahn sprechen:
Die Schienenverbindung von der Mühlkreisbahn bis zum HBF über die Hafenbahn...
1. kann parallel zum bestehenden Stadtbahnprojekt umgesetzt werden.
2. ist vergleichsweise billig, schnell umsetzbar und hat einen kleinen CO2-Rucksack.
3. ließe sich, selbst wenn absolut kein Mischverkehr auf der Hafenbahn mit dem bestehenden Güterverkehr der ÖBB möglich ist, weiterhin kostengünstig, über ein paralleles Gleis realisieren. Über diesen Link exemplarisch dargestellt und erläutert: (https://www.google.com/maps/d/u/0/edit?mid=1zG010sN7bZy906eo_2Uf4bkGAbX3ONE&usp=sharing )
4. hilft schon viel früher die Klimaziele (2040) zu erreichen.
5. entschärft die Situation für Pendler schon viel früher als das Steinzeitprojekt A26, das man aus vielen Gründen generell ablehnen sollte.
6. dient als Ausweichroute bei Unterbrechung in der Tunnel-Strecke.
7. erschließt mit Haltestellen auf der Hafenbahn viele Arbeitsplätze im Hafen und Chemiepark, ist jedoch auch ohne Haltestellen vorteilhaft.
8. ermöglicht einen früheren Baustart der S7.
9. ermöglicht es den Zügen auf der zukünftigen S-Bahn Haltestelle Lastenstraße zu halten.
10. kann auch über die ÖBB betrieben werden. Dafür wäre der Verleih der Tram-Trains an die ÖBB bis zu Fertigstellung der Tunnelstrecke nötig.
Offensichtlich hat die Hafenbahn Variante viele Vorteile. Warum die ÖBB und Schiene OÖ die besagte Strecke noch nicht in Planung gesetzt haben ist nicht klar, aber die Widerstände, die hinter dem überschaubaren Kostenaufwand liegen, dürfen nicht dem Allgemeinwohl entgegenstehen.
Die Stadt Linz und möglicherweise andere Partner wie das BMK sollen jeweils die ÖBB und die Schiene OÖ dazu auffordern gemeinsame Planungen zu einer Schienenverbindung vom Mühlkreisbahnhof bis zur Hafenbahn aufzunehmen, oder in einer Presseaussendung zu begründen warum die ca. 600m zusätzlichen Gleise zur Hafenbahn trotz der Begründung im Text und besonders den Vorteilen aufgelistet unter den Punkten 1 bis 10 nicht gebaut wird.
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