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Hitzeschutz für obdach- und wohnungslose Menschen

Von "// Hitzeschutzplan"

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Ziel: Schaffung von Schutzmaßnahmen für obdachlose und wohnungslose Menschen während extremer Hitzeperioden. Dazu gehören Schattenräume, Trinkwasserzugang, Schutzausrüstung und sichere Aufbewahrungsmöglichkeiten für Hab und Gut. Ergänzend wird durch einfache Informationen und Bürger:innen-Sensibilisierung ein Bewusstsein für die Gefahren von Hitze geschaffen.

Ziele:
  • Bereitstellung von Schatten- und Kühlräumen an bekannten Aufenthaltsorten.
  • Erleichterter Zugang zu Trinkwasser durch klare Kennzeichnung von Trinkbrunnen.
  • Verteilung von Schutzmaterialien wie Sonnencreme, Kopfbedeckungen und leichte Kleidung.
  • Reduzierung der körperlichen Belastung durch gesicherte Aufbewahrungsmöglichkeiten.
  • Sensibilisierung der Bevölkerung, damit Menschen in Not schneller Hilfe erhalten.
Projektidee und Umsetzung:Schatten- und Rückzugsorte schaffen:
  • Bereitstellung von Schattenräumen in Parks, an Bahnhöfen und anderen bekannten Aufenthaltsorten.
  • Nutzung öffentlicher Räume wie Kirchen, Gemeindezentren oder leerstehender Gebäude als „kühle Räume“.
  • Aufstellen von mobilen Sonnenschirmen oder Sonnensegeln an besonders heißen Plätzen.
Zugang zu Trinkwasser verbessern:
  • Erweiterung öffentlicher Trinkbrunnen in stark frequentierten Bereichen.
  • Verteilung von nachfüllbaren Trinkflaschen durch Hilfsorganisationen.
  • Plakate mit Trinkwasser-Standorten in einfacher Sprache an bekannten Aufenthaltsorten.
Ausgabe von Hitzeschutzmaterialien:
  • Kostenlose Verteilung von Sonnenmilch und Kopfbedeckungen durch Hilfsorganisationen oder Streetwork-Teams.
  • Bereitstellung von leichter, atmungsaktiver Kleidung.
  • Kühlpacks oder feuchte Tücher als schnelle Hilfe gegen Überhitzung.
Sichere Aufbewahrungsplätze für Hab und Gut:
  • Abschließbare Kisten oder Fahrradgaragen, damit persönliche Gegenstände nicht immer mitgeschleppt werden müssen.
  • Schlüsselvergabe durch Organisationen wie Obdachlosenhilfe oder Urbi@Orbi.
  • System mit Pfand oder persönlicher Registrierung, um Missbrauch zu vermeiden.
Bürger:innen informieren und sensibilisieren:
  • Einfache Informationsmaterialien mit Warnzeichen für hitzebedingte Gesundheitsprobleme (z. B. Hitzschlag, Dehydrierung).
  • Appell an Bürger:innen, bei Anzeichen von Überhitzung zu helfen und im Notfall den Rettungsdienst zu rufen.
  • Plakate und Flyer an Bahnhöfen, in Supermärkten und Apotheken mit Informationen in mehreren Sprachen.
Warum dieses Projekt?

Obdachlose Menschen sind von extremer Hitze besonders betroffen, da sie sich oft im Freien aufhalten und nur begrenzten Zugang zu Wasser oder Schatten haben. Durch gezielte Maßnahmen wie Trinkwasserstellen, Schattenräume und Aufbewahrungsorte kann die Hitzebelastung erheblich gesenkt werden und gesundheitliche Risiken reduziert werden.

Budget und Zeitplan:
  • Zeitrahmen: 3-6 Monate für Planung und Umsetzung, laufende Betreuung durch Hilfsorganisationen.
  • Kosten: Abhängig von der Anzahl der Schutzmaßnahmen (z. B. Trinkflaschen, Aufbewahrungsorte, Sonnencreme).
  • Finanzierungsmöglichkeiten: Städtische Sozialfonds, Spendenaktionen, Kooperationen mit Unternehmen (Apotheken, Outdoor-Ausrüster, Getränkehändler).

Offizielle Updates

Letztes Update: 22. Mai 2025

Kommentare(1)

Zuletzt Kommentare wurden geladen.
Ein wichtiger Ansatz, welchen die Stadt Linz im Rahmen des Hitzekonzeptes Rechnung tragen müsste. Denn Stand heute werden Obdachlose aus Kühlzonen verdrängt

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    Gepostet von

    Profil von E. BenE. Ben am 4. März 2025

    Aktueller Status

    unter Berücksichtigung