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Die Ediktalverordnung Nr. 2 wurde 2020 eingeführt und legt verbindliche Begrünungsmaßnahmen für Neubauten fest. Ziel ist es, die Versiegelung von Flächen zu verhindern und die Begrünung der Stadt zu fördern, um Überhitzung zu reduzieren. Für Neubauten mit einer bebauten Fläche von mindestens 100 m² ist eine Dachbegrünung vorgeschrieben. Diese Regelung gilt nicht nur für Wohngebäude, sondern auch für Garagen, Tiefgaragen und Betriebsgebäude, was zur ökologischen Nachhaltigkeit und Verbesserung des Stadtklimas beiträgt.
Auf Grundstücken ab einer Fläche von 750 m² sind Baumpflanzungen verpflichtend. Diese Maßnahme erhöht den Grünanteil in städtischen Gebieten und fördert die Biodiversität, was für ein gesundes Stadtklima wichtig ist.
Zusätzlich wurden in der Ediktalverordnung Nr. 2 Begrünungsmaßnahmen für oberirdische Stellplätze festgelegt.
Im öffentlichen Bereich wurden bereits mehrere Gebäude begrünt, wie die Goetheschule und das Neue Rathaus, die beide über Dach- und Fassadenbegrünung verfügen. Das Alte Rathaus hat ebenfalls einen begrünten Flachdachbereich.
Zudem zielen einige Maßnahmen aus dem Aktionsprogramm des Klimawandelanpassungskonzeptes auf Entsiegelung, Erhalt von Bäumen und Grünflächen, Begrünung und Biodiversität ab. Darunter etwa Maßnahme 2, 3, 5, 7, 12, 16, 23, 26, 27 und 28 (siehe auch: https://linz.to/hv4qr)
Dein Hitzeplan-Team
Grüne Dächer für Linz
Von "// Hitzeschutzplan"
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Ziel: Die Begrünung von Flachdächern öffentlicher Gebäude und Bushaltestellen zur Reduzierung von Hitzeinseln, Verbesserung der Luftqualität und Schaffung neuer Lebensräume für Insekten und Vögel.
Ziele:- Nutzung von Flachdächern zur natürlichen Kühlung der Stadt.
- Verbesserung der Luftqualität durch zusätzliche Vegetation.
- Förderung der Biodiversität durch neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere.
- Steigerung der Aufenthaltsqualität in urbanen Räumen.
- Flachdächer öffentlicher Gebäude wie Rathäuser, Schulen und Gemeindezentren.
- Dächer von Bushaltestellen als kleine grüne Oasen.
- Überdachungen von Parkplätzen und Wartebereichen.
- Leichte Substratschichten, die sich für extensive Begrünung eignen.
- Bepflanzung mit pflegeleichten Pflanzen wie Sedum, Kräutern und Wildblumen.
- Installation von Regenwasserspeichern für nachhaltige Bewässerung.
- Kooperation mit Stadtverwaltung und Umweltorganisationen.
- Einbindung von Schulen in Pflege und Umweltbildung.
- Partnerschaften mit lokalen Unternehmen zur Finanzierung.
- Beschilderung an begrünten Dächern mit Infos zu Klimaschutz und Biodiversität.
- Führungen und Workshops zur Dachbegrünung für Bürger:innen und Schulklassen.
Begrünte Dächer senken Temperaturen, speichern Regenwasser und verbessern das Stadtklima nachhaltig. Sie schaffen grüne Rückzugsorte in der Stadt und sensibilisieren für den Klimaschutz.
Budget und Zeitplan:- Zeitrahmen: 12-18 Monate für die Planung und Umsetzung.
- Kosten: Abhängig von Gebäudestruktur und Pflanzenauswahl.
- Finanzierungsmöglichkeiten: Öffentliche Förderungen, Umweltfonds, Kooperationen mit Unternehmen.
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Letztes Update: 22. Mai 2025
Veröffentlicht am 22. Mai 2025
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