freigeista - MINT erleben. Stereotype aufbrechen
Von "// Gründer*innen Stipendium 2026"
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Bereits im Vorschulalter verinnerlichen Kinder stereotype Rollenzuschreibungen, was „typisch Mädchen“ und „typisch Burschen“ ist – besonders stark betrifft das das Feld MINT. Mädchen wird oft (bewusst oder unbewusst) vermittelt, dass MINT nicht zu ihnen passe oder sie „dafür nicht gemacht“ seien (vor allem in Mathematik und Technik). Gleichzeitig fehlt es in Kindheit und Volksschule an niedrig schwelligen, kreativen MINT-Angeboten, die Diversität sichtbar machen, Selbstwirksamkeit stärken und weibliche Vorbilder zeigen. Diese frühen Weichenstellungen führen später zu einem eklatanten Ungleichgewicht in MINT-Ausbildungen und -Berufen.
freigeista setzt genau hier an: Wir schaffen inspirierende MINT-Erlebnisse für Kinder – mit einem besonderen Augenmerk auf Mädchen – und begleiten pädagogische Fachkräfte dabei, MINT vorurteilsfrei und inklusiv zu vermitteln.
Mit freigeista richten wir uns gezielt a Kinder, vor allem Mädchen, im Alter von 4 bis 10 Jahren – also an jene Altersgruppe, in der sich Berufsbilder, Selbstwirksamkeit und Interessen nachhaltig prägen. Unser Fokus liegt auf einer frühen, positiven und klischeefreien Begegnung mit MINT-Themen. Frei nach dem Motto: Was du nicht siehst, lernst du nicht bzw. Wer nie erlebt hat, wie viel Freude und Kreativität in Technik, Informatik, Naturwissenschaften oder Mathematik stecken kann, wird sich später kaum für einen entsprechenden Bildungs- oder Berufsweg entscheiden.
Durch den niederschwelligen Zugang, die didaktisch innovative Aufbereitung und die bewusste Sichtbarkeit von weiblichen Rollenvorbildern in MINT wird ein Fundament geschaffen, Mädchen langfristig Mut macht, sich in MINT-Berufen wiederzufinden.
