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Entfernung der Mao-Werbeplakate aus dem Stadtbild.

Von "// Vorschläge für die Stadt Linz"

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Dem Terrorregime von Mao Tse-tung sind nach Einschätzung des Deutschen Historischen Museums und der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschlands etwa 70 Millionen (!) Menschen zum Opfer gefallen (https://www.hdg.de/lemo/biografie/mao-tse-tung.html).

Die aktuelle Ausstellung im Schlossmuseum Linz mit dem Titel "Andy Warhol bis Cindy Sherman. Amerikanische Kunst aus der Albertina" zeigt das von Warhol angefertigte Portraitbild Maos, und zwar in völlig unreflektierter Weise, sodass der allgemeine Eindruck erweckt wird, es handle sich um eine für Werbezwecke verwendbare, positive Figur. Dieser für ein demokratisches Land unwürdige und unerträgliche Umstand muss auch bei unseren Gästen einen entsprechenden Eindruck hinterlassen. Insbesondere ist dies für eine Stadt wie Linz, die sich seit 1986 als "Friedensstadt" tituliert, ein fatales Zeichen, das so keinesfalls akzeptiert werden kann.

Daher sollen die Verantwortlichen der Stadt Linz die umgehende Entfernung der Mao-Werbeplakate veranlassen.

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Letztes Update: 20. Februar 2020

Kommentare(6)

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Gepostet von:unbekannte Person
vor 6 Jahren
Ich versuche es für Sie nochmal mit einfacheren Worten: 1) ALLES was auf dem öffentlichen Gebiet einer Kommune passiert fällt in dessen Zuständigkeitsgebiet, falls es das öffentliche Interesse berührt, und zwar völlig unabhängig davon, von wem das Verhalten ausgeht. 2) Ein demokratischer Rechtstaat hat unter anderem die Aufgabe und die Pflicht, sich von einer unreflektierten öffentlichen Zurschaustellung von positiv konnotierten Porträts von verbrecherischen Diktatoren zur Wehr zu setzen. Es existiert schlichtweg keine Freiheit der Kunst im absoluten (!) Sinn, die also "unantastbar" wäre, und da beziehe ich mich insbesondere auf die allgemeine sowie Europäische Erklärung der Menschenrechte. Einzig die Würde des Menschen ist - Gott sei Dank - unantastbar. Nach meiner Einschätzung wird durch dieses Plakat die Würde der abermillionen Opfer des Mao-Terrorregimes - ob gewollt oder nicht - auf grobe Art angegriffen. 3) Ich bin nicht der Meinung, dass Sie in der Lage sind erklären zu können oder zu müssen, was eine "Intiative" ist. Ich darf Sie dazu einladen, zum einen INHALTLICH über das von mir geschriebene zu reflekrtieren, und zum anderen Ihre überherhebliche Art der Kommunikation zu überdenken. MfG M.R.
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Gepostet von:unbekannte Person
vor 6 Jahren
Gepostet von:unbekannte Person
vor 6 Jahren
@Sam Langanke Vielen Dank für den Link. Ich kann (nachdem ich selbstverständlich den Inhalt der Seite vor Veröffentlichung meiner Initiative aufmerksam durchgelesen habe) zum zweiten mal eindeutig erkennen, dass meine Intitative sämtliche Kriterien zu 100 % erfüllt!
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Gepostet von:unbekannte Person
vor 6 Jahren
Werte(r) Sam Langanke, die Freiheit der Kunst ist auch für mich ein sehr wertvolles und schützenswertes Gut. Nur geht das am Thema vorbei, das ich mit meinem Anliegen anspreche, nämlich den Umgang mit Geschichte bzw. der historisch sehr relevanten Figur Mao. Es wird hier in völlig unreflektierter Weise (!) ein Porträt eines der größten Massenmörder der Geschichte im öffentlichen Raum präsentiert, auf einem Werbeplakat für eine Ausstellung eines in öffentlicher Hand stehenden Museums. Ob von den Ausstellungsverantwortlichen bewussst intendiert oder nicht, es ensteht der allgemeine Eindruck, insbesondere auch für unsere Gäste, dass Mao - dargestellt als milde lächelnder "Übervater des chinesischen Volkes" - bei uns als postive Figur wahrgenommen wird. Mir ist zudem auch nicht bekannt, dass sich Warhol, der Mao - etwa neben Elvis oder Marilyn Monroe - als eine der großen Ikonen des 20. Jhdts. präsentiert hat, sich jemals politisch von diesem Diktator distanziert hätte. Dass in der Entstehungszeit der Mao-Bilderserie die Informationslage bzgl. des Terrorregimes in China vor allem im sogenannten "Westen" gelinde gesagt durch Lügenpropaganda geprägt war, würde die in großen Kreisen (insbesondere der sogenannten "linken Intellektuellen") herrschende Faszination und offene Zustimmung erklären. Jedoch aus heutiger Sicht gibt es keine solche Entschuldigung mehr. Mein Verdacht ist vielmehr, dass es denjenigen, die damals mit der sog. "Mao-Fibel" herumgelaufen sind (unter ihnen auch Historiker und Politologen), heute sehr peinlich ist, und dass mitunter deshalb eine nötige geschichtliche Aufarbeitung de facto niemals passiert ist. Was würden Sie sagen, wenn Sie statt Mao ein Porträt von Hitler, dargestellt als milde lächelnder "Landesvater", praktisch an jeder Straßenecke angrinsen würde? Und da sage ich gleich präventiv dazu, dass dies keine Gleichsetzung ist, da es absolut keinen Sinn macht das unendliche Leid, das von verschiedenen Diktaturen ausgegangen ist, qualitativ gegenüberzustellen, sondern ein Denkanstoß. Abschließend darf ich Ihnen noch mit auf dem Weg geben, dass die (Friedens-)Stadt Linz, so wie jede Kommune, sehr wohl dafür verantwortlich ist, was in ihrem öffentlichen Raum passiert. Die de facto positive Zurschaustellung eines Porträts dieses Diktators ist nicht nur ein Zeichen der Ignoranz und Feigheit in Richtung Demokratie und Aufklärung, sondern vor allem auch ein Affront gegen die Abermillionen von Opfern dieses Terrorregimes! MfG Markus R.
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Gepostet von:unbekannte Person
vor 6 Jahren
@Markus Rapold Sie machen hier dreifache Themenverfehlung. 1. Wie bereits geschrieben, liegt das Landesmuseum nicht in der Zuständigkeit der Stadt Linz. 2. Die Freiheit der Kunst ist in einem demokratischen Rechtsstaat nicht verhandelbar. 3. Das hier ist kein Beschwerdeportal wie schauauflinz.at, sondern eine Plattform für innovative Initiativen. Ihr Posting ist weder innovativ noch eine Initiative und schlicht fehl am Platz. Darum hat es außer Ihrer eigenen auch keinerlei sonstige Zustimmung.
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Gepostet von:unbekannte Person
vor 6 Jahren
Die Motive von Malern haben weder Sie noch die Stadt zu bestimmen. Die nebenbei für eine Ausstellung in einem LANDESmuseum gar nicht verantwortlich ist. Gerade weil wir in einem demokratischen Land leben, muss die künstlerische Freiheit unantastbar bleiben.
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Gepostet von

unbekannte Person am 27. Januar 2020

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