Lieber Thomas,
abschließend noch die offizielle Stellungnahme zu deinem Vorschlag.
Du hattest ein Gespräch mit unserem internen Experten aus dem Geschäftsbereich Gesundheit & Sport zu deinem Vorschlag. Wie du weißt, hat es noch weitere interne Absprachen und einen Austausch mit der LINZ AG gebraucht.
Danke dir auf diesem Weg noch einmal für deinen Vorschlag, den Austausch und dein Verständnis!
Wie du bereits weißt, gibt es unausweichliche Erfordernisse um eine derartige Eisfläche sicherstellen zu können. Hiermit gemeint ist auch die Herstellung und Betreibung der technischen Infrastruktur (z.B. Kühlanlagen).
Wie du weißt, gibt es auch Problematiken im Bereich Klimaveränderung. Der Winter wird zunehmend schneller in höhergelegene Regionen vertrieben.
Weiters hat sich unser Kollege den ehemaligen Sportplatz beim Limonistollen auch vor Ort angesehen. Hier wurde festgestellt, dass der Sportplatz in dieser Form nicht mehr vorhanden ist, sondern durch unterschiedliche Umbauten bei anschließenden Gebäuden und der Errichtung eines Spielplatzes erheblich verkleinert wurde.Die verbleibende Fläche ist max. 25 x 10 m groß. Aus sportfachlicher Sicht ist dort Eislaufen in gewohnter Form nicht ausreichend möglich – außer für Kleinkinder!
In technischer Hinsicht hat die LINZ AG festgestellt, dass der technische Aufwand für die Herstellung einer Kunsteisfläche mir derartig hohen Aufwendungen verbunden, dass dies nicht zu rechtfertigen ist. Der nachhaltige Aufwand für die Erhaltung dieser Mini-Eislauffläche übersteigt diese Aufwendungen an Unwirtschaftlichkeit noch um ein Vielfaches angeführt.
Diese grundlegenden Kostenfaktoren ergeben auch die geübte Praxis in Kommunen, dass Kunsteisflächen primär mit Badeanlagen kombiniert werden, um dadurch eine kostenmindernde Energieeffizienz zu erreichen.
Wir freuen uns auch in Zukunft spannende Vorschläge von dir zu erhalten!
Beste Grüße,
das Linzer Innovationshauptplatz-Team