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Dialogbankerl – Linz hört zu

Von "Linz. Nachhaltig. Aber wie?"

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In Linz entstehen „Dialogbankerl“ – Bänke, die Geschichte(n) erzählen. Über QR-Codes oder NFC-Tags können Passant:innen kurze Audiobeiträge abrufen. Dabei kommen berühmte Persönlichkeiten der Linzer Geschichte ebenso zu Wort wie heutige Bewohner:innen. Die Bank wird so zum Raum für soziale Nachhaltigkeit, Erinnerungskultur und persönliche Verbundenheit mit der Stadt.

🎧 Was man hört:

  • Vergangene Stimmen: Johannes Kepler, Schriftsteller:innen, NS-Vertriebene, Arbeiter:innen der Industrie, Frauenstimmen, jüdisches Leben, Migration etc.
  • Gegenwärtige Stimmen: Bewohner:innen teilen ihre Sicht auf „ihr Linz“ – z. B. durch einen offenen Wettbewerb, Schulprojekte oder Stadtteilinitiativen.
  • Zukunftsstimmen: Junge Menschen erzählen, was sie sich für Linz wünschen.

🌿 Nachhaltiger Mehrwert:

  • Soziale Nachhaltigkeit: Menschen werden sichtbar, gehört und wertgeschätzt – unabhängig von Herkunft, Status oder Alter.
  • Kulturelle Vielfalt: Linz wird als vielstimmige, diverse Stadt erlebbar – statt als glatte Tourismus-Kulisse.
  • Partizipation: Jede:r kann mitgestalten – z. B. durch eigene Audio-Beiträge beim Wettbewerb oder in Zusammenarbeit mit Schulen/Vereinen.
  • Inklusion: Mehrsprachige Beiträge, einfache Zugänge, auch für ältere Menschen, seh- oder hörbeeinträchtigte Personen möglich.

📍 Gestaltung & Umsetzung:

  • Standorte: An historischen Orten (Altstadt, Industrieviertel, Franckviertel, Tabakfabrik) oder überraschend platziert (z. B. in Parks, bei Sozialmärkten, Wohnsiedlungen).
  • Gestaltung: Bänke erhalten ein unverwechselbares Design – etwa mit einem Ohr-Symbol, goldenen Linien oder auch nur dezent mit QR-Code und Gravur.
  • Technik: QR-Code oder NFC-Tag führt zu einer mobilen Website oder App mit den Audiobeiträgen. Auch Transkripte und Übersetzungen wären möglich.
  • Pflege: Kuratierte Inhalte, aber offen für jährlich wechselnde „Zyklen“ – z. B. neue Beiträge aus Wettbewerben.

📣 Zusatzideen:

  • Dialogbankerl-Walks: Geführte Spaziergänge von Bank zu Bank mit moderierten Gesprächen.
  • „Bankerl der Woche“ auf Social Media: Jede Woche eine Geschichte – digital verlängert.
  • Audiotagebuch: Option für Nutzer:innen, eigene Gedanken aufzuzeichnen (z. B. anonym).

🗣️ Mögliche Geschichten/Stimmen der Dialogbankerl

Vergangene:
  • Johannes Kepler über das Staunen und das Denken im Linzer Exil, Eine Zwangsarbeiterin der Linzer Industrie über ihren Alltag 1943, Ein jüdischer Kaufmann über die Pogromnacht und seine Flucht, Eine Tabakarbeiterin über Streik, Solidarität und Selbstbestimmung, Eine Bäuerin vom Bindermichl, bevor dort eine Siedlung entstand, Ein 14-jähriger Lehrling der Voest in den 1950ern
heute in Linz:
  • Ein Kupfermuck’n-Verkäufer über seinen Lieblingsplatz an der Donau, Eine 13-jährige Schülerin über den Blick auf ihre Zukunft in Linz, Eine afghanische Mutter über ihren ersten Sommer in Österreich, Ein pensionierter Straßenbahnfahrer über den Wandel der Stadt, Ein Schüler mit Sehbehinderung über Barrieren in der Innenstadt, Eine Bewohnerin des Franckviertels über Nachbarschaft und Mut
Zukunftsgerichtete:
  • Ein Kind, das sich ein Linz mit sprechenden Bäumen und fliegenden Zügen wünscht, Eine Jugendliche, die Linz plastikfrei machen will, Ein 80-Jähriger, der sich erinnert, wie leer der Hauptplatz mal war – und hofft, dass er nie wieder so leer sein muss, Eine Umweltaktivistin über Stadtklima und grüne Dächer, Ein Vater, der sich wünscht, dass sein Kind hier bleiben möchte

Offizielle Updates

Letztes Update: 9. Mai 2025

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Gepostet von

Profil von E. BenE. Ben am 25. März 2025

Aktueller Status

angesehen

Themen

Arbeit, Wirtschaft und Tourismus
Bildung und Jugend
Kultur, Sport und Veranstaltungen
Soziale Inklusion
Entwicklung der Gemeinschaft
Andere